Sonntag, 7. Oktober 2018

Vegan auf dem Afrika Karibik Festival - One Race... Human!


Neben Reisen und Essen habe ich eine weitere große Leidenschaft. Wer mir auf Instagram folgt, der weiß es schon: Musik! Aber nicht nur einfach Musik, sondern sehr gerne Live-Konzerte oder auch mal ein Festival.

Schon oft habe ich diverse hilfreiche Online-Ratgeber gesehen/gelesen, wie man vegan auf Festivals "überlebt", z.B. bei auf der Seite von
PETA ZWEI. Es gibt ja mittlerweile auch Dosenravioli ohne Fleisch, rein pflanzliche Würstchen und ähnliche Dinge, die man da mitnehmen kann. Zum Glück gibt es aber auf Festivals heutzutage auch immer mehr Stände mit veganem Angebot. Denn ich bin ehrlich gesagt aus dem Alter raus, wo ich auf dem Zeltplatz mit dem Gaskocher rumhantierte bzw. eigentlich war ich nie drin, hahaha. Ich gehe entweder ins Hotel oder fahre abends wieder nach hause. Aber ok, jeder wie er will.

Zurück zum Thema: ich war letztes Jahr auf dem
All Area Festival in Offenbach, wo u.a. Haftbefehl, Hanybal, Bausa und SSIO aufgetreten sind. Das ist ein ziemlich kleines Festival und es gab nur eine Hand voll Stände mit Essen. Aber einer davon war die Burritobande, die auch einen vegetarischen Burrito anbieten. Man kann ihn auch vegan bekommen, wenn man das dazu sagt. Und da ist sogar Sojahack drin, leeeecker!


Freundinnen von mir gehen jedes Jahr aufs Melt Festival und dort gibt es die leckeren Burger von Vincent Vegan. Und zumindest Pommes gehen auch immer, aber glücklicherweise gibt es da heutzutage mehr Auswahl als nur das, ich erinnere mich schmerzlich an Rock am See 2007, wo es außer Bier, Pommes und Brezeln nicht mal was Vegetarisches gab!

2007 bei Rock am See
Damals gab es noch nicht mal was Vegetarisches außer Bier, Brezeln und Pommes!

Falls sich jemand für Hip Hop, Reggae, Dancehall usw. interessiert, dann kann ich ein Festival ganz besonders empfehlen: One Race... Human! in Aschaffenburg, auch bekannt als Afrika-Karibik-Festival. Ich war 2017 schon dort um Palmen aus Plastik live zu erleben und dieses Jahr habe ich KontraK live dort gesehen. 



Das Festival ist relativ überschaubar und es ist nicht so ein Gedränge wie auf anderen Festivals. Ich wusste vom letzten Jahr bereits, dass es ein relativ großes Angebot an veganem Essen gibt, aber da hatte ich vor dem Live-Auftritt nicht viel Zeit, mir alles genau anzuschauen, weil ich extrem spät dran war (nach Feierabend noch ca. 2 Stunden Autofahrt, dann auf halber Strecke gemerkt, dass ich die Tickets daheim vergessen habe, also wieder zurück...). Dieses Jahr habe ich mir extra frei genommen und war viel früher vor Ort.



Es gibt dort tolles afrikanisches Essen, aber auch Falafel, Burritos und einen Stand von Moa Fire (Da Sandwichmaker) mit karibischem Ital Food. Es gab sogar jamaikanisches Red Stripe Beer!

Ansonsten lasse ich dann jetzt mal Bilder sprechen und hoffe, falls ihr auch immer mal auf ein Festival wolltet, aber dachtet es sei ein Problem, gutes Essen dort zu bekommen, dass ich euch die Angst nehmen konnte. Oder vielleicht kommt ihr ja auch aus der Rhein-Main-Region und kanntet das Festival noch nicht und habt jetzt Lust bekommen :)


Delikatessen von der Elfenbeinküste


Gebratene Kochbananen mit Gemüse und scharfer Soße
Leckeres aus Ghana



So lecker!!!
Hello Burrito


Afrikanisches Spinat-Curry

Da Sandwichmaker

Ital is Vital


Rasta Reis mit Ackee und dazu Red Stripe Beer, da kommen Erinnerungen an Jamaika hoch



Außerdem ist das Festival selbst einfach toll mit vielen schönen Ständen, aufgeschüttetem Sand für das Beach-Feeling,wo die kleine Beach Stage aufgebaut ist und dann gibt es noch eine große Bühne, wo die Hauptacts auftreten.










Wenn nächstes Jahr wieder Künstler dort auftreten, die mich interessieren, dann werde ich definitiv wieder mit am Start sein!



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