Samstag, 26. Oktober 2013

Veganes Rührei aus Ackee - leckeres karibisches Frühstück

Rühr"ei aus Ackee
Gestern waren wir mal wieder in Mannheim, um bei Food Inn einen veganen Döner zu essen.  Danach waren wir noch ein bisschen in der Stadt unterwegs. Dabei kamen wir an einem Afro-Asia-Laden vorbei mit dem Namen "Mother Indias Black & White GmbH". Bei einem kurzen Blick hinein fiel uns sofort auf, dass der Laden u.a. Ackee führt. Also nix wie rein und eine Dose gekauft.

Mother Indias Black & White GmbH, T3, 1, 68161 Mannheim
 

Ihr wollt wissen, was Ackee ist? Das ist die Nationalfrucht von Jamaika und superlecker!

So sieht Ackee am Baum aus
Genießebar ist nur das gelbe Fleisch, aber man sollte unbedingt warten, bis die Frucht sich von selbst öffnet. Solange die Frucht noch geschlossen ist, darf man sie nicht verzehren. Denn die unreife Frucht ist giftig, ebenso die großen schwarzen Kerne.

Aber man kann auch ganz ungefährlich Ackee aus der Dose kaufen (ich wüsste eh nicht, wo man in Europa frische Ackees herbekommt), z.B. bei www.jamaikashop.de oder eben in diversen gut sortierten Asia-Läden oder Afro-Shops. Man kann daraus z.B. leckeres veganes Rührei zaubern. Vor allem für Veganer mit einer Soja-Allergie vielleicht nicht uninteressant. Aber auch für alle anderen: probiert es mal aus, schmeckt total lecker!


Rezept für Rühr"ei" aus Ackee




Zutaten:
  • 1 Dose Ackee
  • 1 kleine Ziebel
  • zum Würzen: Kala Namak, Pfeffer, Paprika edelsüß und etwas Schnittlauch
Zuerst schält und hackt man die Zwiebel. Währenddessen die Dose Acke öffnen und in ein Sieb gießen, die Frucht gut abtropfen lassen. Die Zwiebel in etwas Olivenöl oder Kokosöl andünsten, dann die Ackee-Frucht hinzugeben und solange anbraten, bis sie ähnlich wie ein Spiegelei leicht angebräunt ist. Gewürzt wird das Gericht mit Salz, Peffer und etwas Paprikapulver - wie ganz normales Rührei. Wer mag, verleiht dem Ganzen noch mit etwas Kala Namak zusätzlichen Eigeschmackt. Zum Schluss etwas Schnittlauch drüber streuen und servieren. Mmmmmmh!

Dieses "Rührei" ist vegan, darum cholesterinfrei, laktosefrei, glutenfrei und weil es eine Frucht ist, auch ohne Soja.So einfach kann es manchmal gehen. Und dafür musste außerdem kein Tier leidenAckee hat einen ganz dezenten fruchtigen Eigengeschmack, der aber nicht stört.

Wer sich für unseren Jamaika-Urlaub interessiert, der schon ein paar Jahre zurückliegt oder weitere jamaikanische Rezepte, der kann einfach hier weiterlesen.


1 Kommentar:

  1. Interessant, habe noch nie von dieser Frucht gehört...war aber auch noch in Jamaica;) Hätte auf dem "Rührei"-Bild aufjeden Fall nicht erraten, dass sich dabei nicht um Tofu, sondern um eine Frucht handelt=)
    Liebe Grüsse,
    Krisi

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