Samstag, 19. Oktober 2013

Vegane Safari in Tansania & Sansibar-Eindrücke - Gastbeitrag von Maria von A Cherry on Top

I proudly welcome on my Blog: Maria! Maria ist für mich einer der Gründe, unbedingt mal nach Wien fahren zu wollen, um sie endlich mal persönlich kennen zu lernen. Denn ich finde nicht nur ihren Blog ganz toll, sondern ich mag sie auch als Mensch sehr gern.

Das Besondere an Ihrem Blog: mal von den supertollen deftigen Hausmannsgerichten abgesehen wie z.B. dem Paprika-"Henderl" mit Semmelknödel, dem Erdäpfel-Spargel Eintopf mit Vleischbällchen oder den Kohlrouladen mit Petersilerdäpfl: Es gab ca. 1 Jahr lang bei ihr ein Special zum Thema vegan heiraten. Klingt das nicht einfach zauberhaft? Vom Catering, der Hochzeitstorte, dem Outfit über Haare & Make Up – alle Aspekte hat sie unter die Lupe genommen und auf ihrem tollen Blog über die Hochzeitsplanungen berichtet. Auch ich durfte meinen Teil dazu beitragen und habe einen Gastbeitrag über vegane Flitterwochen geschrieben. Nun war es endlich soweit: Die Hochzeit ist vorbei und sie und ihr frisch Angetrauter haben ihre Flitterwochen in Afrika verpasst. Ich freue mich , dass die diese Erfahrung mit uns teilt!



Hallöchen ihre lieben, veganen Reiselustigen oder "Jambo Jambo" wie man auf Swahili sagt! Ich bin Maria, frisch verheiratete vegane Blog-Köchen bei A Cherry on Top und vegane Hochzeitsreisen-Absolventin. Sehr gerne lass ich euch an meinen Erfahungen als vegane Reisende in einem der – wie ich finde – schönsten und freundlichsten Ländern der Welt teilhaben: Tansania, ich habe mein Herz an dich verloren! 

Sonnenuntergang in der Serengeti
Mein Mann und ich fanden, eine Hochzeitsreise, das sollte etwas Besonderes sein. Mein Traum war es, Elefanten einmal so zu sehen, wie sie in freier Wildbahn dahin wandern. Eine Safari (swahili für "Reise") sollte es also sein. Aber wie geht sowas in vegan? Was werde ich dort essen, wie mich verständlich machen? Nun, soll ich euch was sagen: HAKUNA MATATA, kein Problem! Es gibt ja Liz Longacre, von Gentle Living, sie macht vegane Safaris Wirklichkeit! Liz, die selbst vegan ist und in NYC lebt, betreibt gemeinsam mit Partnern unter anderem in Tansania, eine kleine Travel Agency. Das Programm wird speziell auf den Kunden zugeschnitten, auf alle Wünsche wird eingegangen. Vor Reisebeginn bekommt man ein kleines "Buch" mit allen wichtigen Infos und dem Ablauf. Mehr braucht man nicht, alles wird vorab organisiert und bezahlt.

Zum Thema Kosten sei mir noch ein Kommentar gestattet: Unsere Reise war keine Budget-Reise, der rundum Service kostet.


Meine Vorbereitung: Da ich ja nicht wusste, was kulinarisch auf mich zukommt, habe ich mich mit kleinen Tartex-Aufstrichen, Crackern, Schoko-Cookis und anderen Süßigkeiten ausgestattet (hätte ich aber nicht gebraucht). Mein "Vegan Passport" war natürlich auch mit an Board. Der Rucksack gepackt mit Safari-Klamotten, los gehts, erste Station: Arusha!

Mitten in der Nacht sind wir am Kilimanjaro-Aiport nahe Arusha, der zweitgrößten Stadt Tansanias, angekommen. Bereits am Flughafen war uns klar, hier ist alles anders als bei uns in Österreich. Das Flughafenpersonal begrüßt uns mit einer schier überwältigenden Freundlichkeit, ein netter Herr strahlt uns an, eine Tafel mit unseren Namen drauf. "Jambo Jambo, Welcome to Tanzania", sagte er und ich wusste, dass dieser Urlaub gut werden würde.

Er hat uns in unsere erste Unterkunft, zur Rivertree Lodge gebracht, ein entzückendes Bungalow-Inn am Rande des Arusha Nationalparks. Umgeben von Bäumen, Blumen, und Schmettelingen sind wir aufgewacht und zum Frühstück unter freiem Himmel geschlendert. Kleine Blätter segeln auf unseren Tisch, "no Rivertrees without leaves on the table", sagt Kaby, unser charmanter KellIner, "can i bring you fresh coffee?". In der Lodge wusste man schon Bescheid, wir sind die Veganer. Ein kurzes Gespräch noch mit der Köchin am Freiluft-Steinofen und mein veganes Brot war auch geritzt. Bohnen, Gemüse, gegrillte Tomaten, Marmelade und die frischesten, süßesten Mangos und Ananas, die man sich nur vorstellen kann. Am zweiten Morgen hat auch eine Sojamilch für den Kaffee auf dem Frühstückstisch Platz genommen.


Frühstückstisch im Rivertrees
Wir verbrachten dort die ersten zwei Tage um uns zu akklimatisieren und auf die Safari vorzubereiten. Jeden Abend haben wir ein veganes 4-Gänge Menü geschlemmt. Es war fantastisch! Kübissuppe, veganer Shepards-Pie, Curries mit Chapati, Avocadosalat von den Avos, die grad vom Baum fallen. Dort hab ich auch einen der besten Salate meines Lebens gegessen mit einer selbstgemachten Zwiebelmarmelade, reinlegen hätt ich mich können, so gut war die.
Gartensalat mit Avocados und Zwiebelmarmelade im Rivertrees
Am letzten Abend im Rivertrees hatte ich meinen 30 Geburtstag. Mein Schatz hat – um mich zu überraschen – gemeinsam mit Liz, unserer Reiseveranstalterein, organisiert, dass mir die Köche im Rivertrees einen veganen Geburtstagskuchen backen. Da hab ich nicht schlecht geschaut, als mir die gesammt Manschaft ein Swahili-Geburtstagsständchen gesungen hat und mit einen veganen Carrot-Cake vor die Nase setzten. Himmlisch hat der geschmeckt! 

Mein Geburtstagskuchen
Am nächste Morgen hat uns unser Tourguide Camillus, der sich noch als ein Engel auf Erden herausstellen würde, mit dem Geländewagen abgeholt. Am Weg zum Arusha Nationalpark bekommen wir eine kleine Einführung: "Every nationalpark is different and has it's specific features" sagte er, wir waren sehr gespannt. Die Reise sollte uns vom Arusha Nationalpark, zum Tarangire Nationalpark, weiter in die Serengeti und die Ngorongoro Conservation Area und den Ngorongoro Krater führen. Auf den sogenannten "Massage-Roads" würden wir uns bewegen, "it's gonna be a bumpy ride".

Unser Landcruiser, das zu Hause während der Safari
Im Arusha-Nationalpark haben wir einen kleinen Eindruck dessen bekommen, was uns noch erwarten würden. Der Nationalpark ist sehr klein, beheimatet aber abgesehen von Zebras, Büffeln, Pavianen und Elefanten, die seltenen schwarz-weißen Colobus Affen und eine Menge an pinken Flamingos.


Flamingos im Arusha Nationalpark
Nach den ersten Safari-Erfahrungen haben wir Arusha hinter uns gelassen und uns auf den Weg zum Tarangire Nationalpark gemacht, der bekannt ist für seine Baobab Bäume und eine besonders große Elefanten-Populationen. Vielleicht würde ja hier mein Wunsch in Erfüllung gehen und ein Elefant würde sich zeigen. Nun, soll ich euch die Wahrheit verraten, es hat sich nicht ein Elefant gezeigt, sondern gleich eine Familie von 50!! Elefanten, groß und klein. Sogar Camillus, unser Guide war entzückt. Ganz still und heimlich haben wir gelauscht und geschaut, wie sie sich verhalten, wie sie mit ihren Rüsseln nach Wasser imausgetrockneten Flussbett graben und sich gegenseitig bespritzen.

Baobab Baum (Affenbrotbaum) im Tarangire Nationalpark
Teil der 50-köpfigen Elefantenfamilie
Übernachtet haben wir im Maramboi Tented Camp, das zwischen dem Lake Manyara und dem Tarangire Nationalpark liegt. Man schläft in luxuriösen Zelten mit Bade"zimmer" mitten in der Wildniss. Das Maramboi gehört zur Gruppe der Tanganyika Wilderness Camps. Diese Camps versorgen sich selber mit Obst, Gemüse und Kaffee, das sie in Gärten bei den Camps und Lodges anbauen.

Unser "Zimmer" im Maramboi Tented Camp
In der Nacht nach dem Essen wird man von Rangern zum Zelt gebracht, da man sich wirklich mitten in der Wildniss befindet. In der Früh habem ein paar Zebras gemütlich vor unserem Zelt gegrast.

Aufwach-Kulisse im Marambio, fotografiert von unserer Veranda
Das Essen hier war wieder herrlich. Am Abend gab es Linsen in Kokosmilch, Pilau (gewürzter Reis), Spinat und die beste Pili-Pili Sauce (scharfe Sauce), die ich je in meinem Leben gegessen hab. Eine Sauce aus Tomaten, Chili und den süßesten Ananas, das Rezept hat mir die liebe Köchin dort sogar verraten.

Zum Fühstück gab es gebratene Champignons, Kartoffeln, Bohnen, Toast und Marmelade, frische Papaya und frischen Saft. Sowas haben wir eigentlich meistens zum Frühstück bekommen, immer sehr lecker.

Zum Lunch hab ich das erste mal Kontakt mit "Ndizi" gemacht, grüne Kochbananen, ein wunderbares Gemüse oder Obst besser gesagt. In einer würzigen Sauce mit Pilau, Chapati, Avocadosalat, himmlisch!

Als Nachtisch bekam ich meisten Obstsalat oder einfach frische Früchte: Es gibt Mangos, Bananen, Ananas, Maracuja, Papaya, Orange, Melonen und, und, und. Alles frisch vom Baum oder Staude.

Damit das mit dem veganen Essen auch immer so gut funktioniert, hat unser Camillus, immer wenn wir angekommen sind, mit dem Koch gesprochen und alles nochmal genau erklärt. Er meinte immer, seine Gäste seien "very special" and "please take good care of them". Und in Tansania gehen die Menschen an ihre Grenzen und darüber hinaus, um jeden Gast zufrieden zu stellen. Ich habe eine solch natürliche, nicht aufgesetzte Gastfreundlichkeit noch nie zuvor erlebt. Der Tourismus ist die Lebensgrundlage vieler Tansanier und sie freuen sich herzlich über jeden Gast. Wenn man sich ernstahft für Sprache und Kultur der Menschen interessiert, umso besser. Sehr gerne lassen sie an ihrem Leben teilhaben.
Hakuna Matata!

Kokos-Linsen, Pili-Pili Sauce, Pilau, Spinat, Karöttchen

Frühstück im Maramboi
Ndizi (Kochbananen), Chapati, Avocadosalat und Pili Pili Sauce
Das Abenteuer trug uns weiter in Richtung Serengeti, eine lange Fahrt von Tarangire, die mit einem Stop über Nacht im Ngorongoro Farmhouse etwas angenehmer für uns gestaltet wurde. Das Farmhouse gehört auch zur Gruppe der Tanganyika Wilderness Camps. Die Lodge besteht aus einigen Bungalows, umgeben von Gärten und Kaffeeplantagen, auf denen der Kaffee für alle Lodges der Wilderness Camps angebaut wird. Eine Frau, die gerade Kaffee geerntet hat, hat meinen Mann gleich an ihrer Arbeit teilhaben lassen. 


Frisch gepflückter Kaffee im Ngorongoro Farmhouse
Das Ngorongoro Farmhouse ist eine wunderschöne Unterkunft umgeben von Natur, nicht weit vom Ngorongoro Krater entfernt. Das Essen hier war gleichmaßen wunderbar, wie im Maramboi Camp. 

Unser Bungalow im Ngorongoro Farmhouse

Ausblick über Blumen-, Obst- und Gemüsegarten im Farmhouse

Vom Farmhouse aus machten wir uns auf den Weg in die Serengeti. Ein weiter ruckeliger Weg führt in das Meer aus Gras. Am Weg dorthin haben wir immer wieder angehalten um Tiere zu beobachten, die uns untregekommen sind. Unsere Mittagspause haben wir auf einem kleinen Hügel knapp von dem Naabi Hill Tor in die Serengeti gemacht. Als Safarigast bekommt man von den Lodges Lunchboxes für unterwegs mit. Unsere wurde von dem Ngorongoro Farmhouse mit veganen Köstlichkeiten wie Bratkartoffeln, gefüllte Brotschnecken, Sandwiches, Cashews und Obst gefüllt.

Eines unserer Lunchpakete
Das ist unserem Camillus aber nicht genug gewesen. Er ist mit uns zum Markt in Karatu, einer kleinen Stadt nahe dem Ngorongoro Krater gefahren, um frisches Obst und Gemüse zu kaufen. Daraus hat er uns dann quasi auf der Motorhaube einen unglaublich guten Salat gemacht. Wir hatten frische Papaya, Bananen, Paprika, Gurken, Zwiebel, Tomaten, Orangen und Avocados. Alles war so frisch und intensiv. Er hat nur Zitronensaft und Salz darüber getan, mehr hat es nicht gebraucht. Es hat so verdammt gut geschmeckt! Unser Unterfangen hat auch einige Massai Kinder angelockt, die interessiert geschaut haben, was wir da machen. Die haben dann auch noch mitgenascht.

Mittagspause on the Road: Camillus macht uns Obst- und Gemüse Salat
Camillus' Salat, könnt ich jeden Tag essen
Unser Picknick, im Hintergrund die neugierigen Massai Kinder
Die Massai-Kinder wollten auch kosten
 Nach dem Lunch haben wir noch einen Stopp in einem Massai Dorf eingelegt. Es gibt einige Massai Dörfer, die ihre Tore für Touristen öffnen, aber tatsächlich nicht mehr in diesen Dörfern wohnen. Camillus hat uns zu einem echten Massai-Dorf gebracht. Julius, ein junger Massai hat uns herumgeführt, in die Hütten und in eine kleine Schule, die sie für die Kinder gebaut haben. Es darf nur ein Kind einer jeden Frau in die Schule gehen. Den Kindern wird in erster Linie Swahili beigebracht, die Landessprache der Tansanier, die alle Menschen dort vereint. Auch Englisch und Rechnen steht auf dem Programm. 

Kleine Schule im Massai Dorf
Die Kinder beim Unterricht
Das kleine Massai-Mädchen war so süß

Nächste Station: Serengeti, das Meer aus Gras. Im September ist in der Serengeti Trockenzeit und das vertrocknete Gras scheint golden in der Sonne der Savanne. Die Gnus und Zebras sind auf der Suche nach Wasser schon jenseits des Flusses Mara in Kenia unterwegs. Die Tierbeobachtung in der Serengeti ist aber trotzdem exzellent. Mein Mann wollte unbedingt Raubkatzen sehen. Camillus meinte, er kann da nix versprechen, aber sein Wunsch wurde erfüllt. Löwen, Leoparden und Geparden haben wir gesehen. Hyenen, Schakale, Geier, Thompson- und Grant Gazellen, Paviane und Velvet Monkeys, Elefanten und Giraffen. Und das alles in unmittelbarer Nähe. Es war ein Abenteuer. Ergreifend und Beeindruckend. In der Serengeti lehrt einem die Natur Respekt und Ehrfurcht.  

Büffelherde in der Serengeti
Ein junger, hungriger Löwenbursche
Eine Löwenfamilie späht nach Beute
Elefantenfamilie auf dem Weg zur Wasserstelle

Anubispaviane: Mama und Kind
Giraffe nagt an der Akazie, sie lieben diese Pflanzen
Übernachtet haben wir in der Serengeti in einem sogenannten mobile tented camp. Das Kati Kati Camp besteht aus zehn Schlafzelten mit einem Bett und sogar einem kleinen Badeabteil mit WC und Dusche. Vor dem Zelt kann man sich hinsetzen und Tiere beobachten. In der Nacht allerdings wird einem das Fürchten gelehrt, wenn an der Außenwand des Zeltes eine Löwin brüllt (kein Scherz).  

Ich vor unserem Zelt im Kati Kati Camp
Die Aussicht von unserem Zelt (früh am Morgen)
Das größte echte Zelt, in dem ich je geschlafen habe
Das Essen im Kati Kati war hervorragend. Es gab Eintopf aus gespaltenen gelbe Kichererben, Rotkraut mit Rosinen und Kreuzkümmel, Kartoffelpüree, Maniok, sehr gut marinierte grüne Bohnen, Süßkartoffelsuppe, Karottensuppe, ach ich weiß ganicht mehr was ich alles gegessen hab. Zum Lunch haben wir wieder eine vegane Lunchbox bekommen und Camillus hat uns wieder mit seinem Salat verwöhnt.

Linsengericht mit orientalischem Rotkaut und Kartoffelpüree
Noch ein Linsengericht mit grünen Bohnen, Maniok und Reis
Camillus' Salat, der ist noch ein Foto wert. :)

Nach der Serengeti sind wir zum Abschluss noch in den Ngorongoro Krater hineingefahren. Der Krater, der eigentlich ein vor Millionen von Jahren in sich zusammengefallener Vulkan ist, beheimatet tausende von Tieren in einer Fläche von 26 Hektar. Wir haben Herden von Gnus, Nilpferde, Elefanten, Löwen, Dikdiks gesehen und noch soooo viele Tiere mehr. 

Eine Herde von Gnus im Ngorongoro Krater
Mrs. Zebra im Krater

Nochmal Anubispaviane, die waren immer eine Show. Lustige Kerlchen sind das.
Nilpferde auf Tauchstation

Soweit ein paar Eindrücke von der Safari im Norden von Tansania. Wahrlich könnte ich noch 100 weitere Fotos posten und einen Roman schreiben. Aber ich wünsche euch, dass ihr all das mal mit eigenen Augen sehen könnt.

Um nach der Safari (7 Tage waren wir unterwegs) etwas auszuspannen, haben wir uns Honeymoon-like in einem Resort in Sansibar einquartiert. Auch hier hat man uns mit frischen Früchen, sehr gutem Essen, Cocktails und allem pipapo verwöhnt. Wir sind im Bluebay Beach Resort im Nordosten von Sansibar abgestiegen und haben es uns gut gehen lassen. Sansibar, ehemals das afrikanische Tor zur Seidenstraße, ist arabisch geprägt, hat es dort doch noch bis 1964 einen Sultan gegeben. Wir haben uns natürlich auch Stonetown angesehen (UNESCO Weltkulturerbe), die Hauptstadt der Insel und eine Tour durch eine Gewürzfarm gemacht. Hier ein paar Eindrücke unserer gemütlichen Tage auf Sansibar:


Das Bluebay-Beach Resort auf Sansibar
Frische Samosas mit leckerem Gemüse und Reis
Unterwegs in der Gewürz- und Obstplantage: Bunga, sauer aber lecker
Die Dächer von Stonetown mit katholischer Kirche und Moschee
Meine lieben Leser, das war unsere Hochzeitsreise in Tansania. Ich hoffe ich konnte euch irgendwie vermittlen, was man dort erlebt und wie schön es ist. Ich habe mich in dieses Land und die Menschen dort verliebt und werde sicher – hoffentlich bald – wieder zurück kehren.

Über den Besuch auf der Gewürzplantage und meinen Marktbesuch in Karatu werd ich auf "A Cherry on Top"  noch genauer berichten. Wenn ihr Fragen habt, oder etwas genauer wissen wollt, könnt ihr mir gerne unter mary.cherryontop@gmail.com eine Email schreiben.

Alles Liebe,

Maria

Bananenblüte: Aus den weißen Tentakeln werden Bananen

Vielen Dank, Maria!  Übrigens gibt es auf ihrem Blog zwei Rezepte, die sie uns aus Tansania mitgebracht hat:

Wer mehr zum Thema vegane Hochzeit erfahren will und auch auf die ersten Erfahrungsberichte von Marias eigener Hochzeit gespannt ist, der ist herzlich eingeladen, sich mal reinzuklicken und umzuschauen.


Kommentare:

  1. Was für ein toller Bericht..Da habt ihr wirklich einen glückgriff mit eurer Buchung gemacht. Das Essen sieht wunderbar aus. Jetzt freue ich mich noch viel mehr auf Tanzania, ich werde nächsten Monat durchreisen, allerdings werde ich keine Safari mache, dass heisst mit dem Essen wird das bei mir etwas komplizierter;)
    Das in Tanzania aber die Leute sehr nett sind und mehr auf einen eingehen, dass habe ich schon sehr oft gehört. In Kenia ist das nämlich nicht so, hier sind die Leute sehr unfreundlich und wenn man selber freundlich ist wird man ganz verwundert angeschaut;) Immer wenn wir Leute darauf ansprechen hören wir "That`s Kenia, go to Tanzania, theey are friendly there"...;) das sagt doch alles...
    Liebe Grüsse,
    Krisi

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    1. Hallo Krisi!
      Hui, das mit Kenia hab ich garnicht gewusst. Aber Kenia hat - zumindest was die letzten Jahrzehnte angeht - auch eine ganz andere Entwicklung durchgemacht. In Tanzania wird Freundlichkeit und Friede sehr groß geschrieben. Es gibt kaum religiöse Feindseligkeit oder Kämpfe zwischen verschiedenen Stämmen. Dafür hat Julius Nyerere (ehemaliger Prysident) mit seiner Politik gesorgt, und sein Wirken hallt immer noch nach. Die Menschen gehen so respektvoll miteinander um, das hat wirklich mein Herz erwärmt.
      Wegen Essen unterwegs: Ich würde dir echt ans Herz legen, einen "Vegan Passport" mitzunehmen, wo eine leicht zu verstehende Beschreibung von Veganismus auch in Swahili drin steht. Ich weiss ja nicht, wo du überall herumkommst in Tansania, aber in ländlichen Gebieten ist es mit Englisch manchmal schwierig.
      Alles Liebe und ich wünsch dir eine wundervolle Reise!
      Maria

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  2. Super Safari das ich genau das wonach ich schon lange gesucht habe. Danke!

    http://safari-in-kenia-24.de

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  3. Hallo zusammen,
    ich war inzwischen 4 mal in Tansania unterwegs. Die Menschen dort sind sehr freundlich und stellen sich gegen entsprechende Bezahlung auch auf ihnen vollkommen abstrus vorkommende Ernährungsgewohnheiten ein. Money makes the world go round...

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