Freitag, 26. Juli 2013

Vegan in Boston und New Hampshire - Gastbeitrag von Katrin von beVegt (+ Verlosung)

Heute habe ich Euch einen weiteren Gastbeitrag von Katrin von beVegt mitgebracht. Sie und ihr Freund Daniel sind dieses Jahr beim Boston Marathon mitgelaufen und haben daraus dann einen "richtigen" Urlaub an der Ostküste gemacht. Ich verstehe, dass sie auf die Explosion und das Drumherum nicht weiter eingehen will und es werden deshalb auch keine Bilder vom Boston Marathon veröffentlicht (weder auf beVegt), noch hier. Ein paar Gedanken hat Daniel damals auf dem Blog zusammengefasst und mehr gibt es dazu auch nicht zu sagen.

Umso mehr freut es mich, dass Katrin trotz der Ereignisse einen schönen Bericht über den Aufenthalt in Boston und New Hampshire verfasst hat. Danke, Katrin und Daniel und macht weiter so!




Fast drei Jahre lang hatte ich einen großen Traum: einmal beim ältesten Stadtmarathon, dem Boston Marathon, zu starten. Im Gegensatz zu den meisten Marathons kann man sich nämlich nicht einfach für den Lauf anmelden, man muss sich vielmehr mit einer auf die eigene Altersgruppe und das Geschlecht angepasste Zeit qualifizieren. Und diese Qualifikationszeit ist auch für viele ambitionierte Läufer nicht “im Vorbeigehen” zu erreichen. Umso trauriger waren natürlich die Ereignisse, die den Lauf überschattet haben. Aber: uns, meinem Freund Daniel und mir, ist nichts passiert, wir waren zur Zeit der Bombenexplosionen bereits im Ziel und haben nichts gesehen. Nach den Ereignissen habe ich einige Tage überlegt, ob ich - wie Linda vor unserem Urlaub versprochen - überhaupt etwas zu unseren kulinarischen Erlebnissen in Boston schreiben möchte. Mittlerweile ist so viel Zeit vergangen, dass ich das gerne nachhole.

Da der Flug “nur” für den Marathon zu lang und kostspielig ist haben wir gleich einen richtigen Urlaub draus gemacht und uns für die Tage davor und danach noch New York und New Hampshire als weitere Reiseziele ausgesucht.

Für mich war es auch der erste USA-Aufenthalt, den ich als Veganerin erlebte. New York war essenstechnisch für uns ein kleines Paradies. Linda hat in ihrem Reisebericht vom vergangenen Jahr schon sehr detailliert die veganen Möglichkeiten in New York unter die Lupe genommen, so dass ich mich lediglich auf Boston und New Hampshire beschränken möchte.




Vegan in Boston

Ich wollte als 12-jährige immer schon mal nach Boston. Das hatte damals noch nichts mit dem Marathon zu tun, sondern mit einer Boygruppe: ich war früher ein riesiger New Kids on the Block-Fan (1990: live gesehen bei der Autogrammstunde im Frankfurter WOM-Laden, 1991: Besuch des Konzerts in der Frankfurter Festhalle), und die 5 Jungs kamen aus Boston.

Dabei ist Boston aus ganz anderen Gründen berühmt geworden. 1773 fand dort nämlich die Boston Tea Party statt. Am 16. Dezember sorgten Proteste gegen eine Erhöhung der Teesteuer durch das britische Parlament für den anschließenden Unabhängigkeitskrieg. Die Spuren der Ereignisse des 18. Jahrhunderts lassen sich heute noch verfolgen: einfach dem ca. 4 km langen Freedom-Trail folgen (der übrigens unsere Mini-Laufrunde am Tag vor dem Marathon war).


Das ist das Zeichen für den Freedom Trail in Boston - nicht zu übersehen

Läufermittagessen aus dem Supermarkt: veganes Sushi, Obst, Smoothie und Mandelmilch

Linda hatte uns vor unserem Urlaub den Vegan Guide to NYC ausgeliehen. Ist man 4 Tage das überwältigende Angebot in New York gewohnt und schaut bei Happy Cow nach was Boston zu bieten hat fällt das Ergebnis sehr ernüchternd aus: ein thailändisches Restaurant und ein mobiler Food-Truck, der an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet steht. Da  hätte ich ehrlich gesagt mehr erwartet. Umso schöner, dass man dank Google (was haben wir nur früher ohne Google gemacht?) doch noch mehr findet und Boston weitaus als nur zwei Möglichkeiten bietet.

Mein absoluter Lieblingsladen in Boston war das Live Alive. Hätte ich ein vergleichbares Restaurant hier in Frankfurt - ich wäre dort mindestens 1x pro Woche, wenn nicht sogar noch öfter.

Das Live Alive sollte direkt das Ziel unseres ersten Abends in Boston sein. Bereits von weitem sahen wir eine lange Menschenschlange, die sich nicht nur durch das Restaurant schlängelte, sondern erst nach ein paar Metern auf der Straße ihr Ende fand. Total verunsichert (“warten die auf einen Sitzplatz oder wollen die sich nur etwas an der Theke mitnehmen?”) schlich ich um das Restaurant, während Daniel in der Schlange wartete. Ein junges Pärchen lief an mir vorbei und sie sagte zu ihm “Can you believe that? These people are crazy! Lining-up in front of an organic restaurant for at least 45 minutes, and inside they have tons of spinach, carrots and kale... and look at those hippies working inside. But you know what - this place is always crowded”. 

Okay, 45 Minuten wollten und konnten wir nicht mehr warten, dafür war das Hunger zu groß, aber das Interesse auf diesen Laden war ab sofort noch einmal gestiegen. Und fuhren wir am nächsten Tag noch einmal nach Cambridge, und zwar zu einer Zeit, als der Hunger noch erträglich war.

Am nächsten Tag merkten wir, dass die lange Wartezeit auch sein Gutes hat: ausreichend Zeit, sich zwischen den zahlreichen Gerichten zu entscheiden. Hinter den wohlklingenden Namen wie “The Alchemist”, “The Green Goddess” oder auch “The Healer” verbergen sich Gerichte, die zum großen Teil aus viel Gemüse (nicht roh, aber nur minimal gedünstet und dadurch richtig knackig), einem Kohlenhydratanteil wie Quinoa oder Vollkornreis und einer Soße, die z.B. aus Sesamöl, Ingwer, Sojasoße, Knoblauch und frischen Kräutern besteht. Allen Gerichte gemein ist der frische Geschmack und das Gefühl, das man sich irgendwie richtig gesund fühlt. Und wenn es dazu noch einen frisch gepressten Saft wie Jive Alive (Gurke, Sellerie, grünes Gemüse, Zitrone und Ingwer) gibt - wer kann da noch wiederstehen? Und so waren wir nicht nur einmal im Live Alive, das übrigens nicht rein vegan sondern “nur” vegetarisch ist. Käse und Eier sind aber immer gekennzeichnet. Solltest du also einmal in Boston sein und nur Zeit für einen einzigen Restaurantbesuch haben - geh ins Live Alive!


Live Alive - mein absolutes Lieblingsrestaurants. Smoothies und Säfte kamen in diesen riesigen Einweggläsern

Am ersten Abend ging es nur ein paar Häuser weiter ins Asmara, ein eritreisches Restaurant. Die Speisekarte bietet insgesamt 5 vegetarischen Hauptgerichte. Auf Nachfrage hat man uns bestätigt, dass die Gerichte alle vegan seien. Das Asmara gibt es schon über 30 Jahre, und bereits Anfang der 80er Jahre hat es mehrmals den Preis für das beste Angebot in der Kategorie “vegetarisch” erhalten (verliehen von einem Stadtmagazin). Gegessen wird mit den Fingern: etwas Injera, ein gesäuertes Fladenbrot aus Teffmehl, abreißen und z.B. rote Linsen in scharfer Soße aufgreifen und ab in den Mund. Lecker! 


Im Asmara: scharfes Linsengemüse und Spinat auf Injera

Mitten in Harvard gibt es das Veggie Planet. Versteckt in einer Seitenstraße, unweit des berühmt-berüchtigten Campus liegt es im Souterrain eines Hauses. Wenn das große Schild nicht wäre könnte man den Laden fast übersehen, aber bei Kennern ist das Veggie Planet eine feste Größe - auch weil regelmäßig Konzerte und Veranstaltungen im gleichen Gebäude stattfinden. Egal um welche Uhrzeit man kommt - wenn man Pech hat ist Geduld gefragt. Wir mussten ca. 20 Minuten warten, bis einer der winzigen Tische mit zwei Hockern frei wurde. Wahrscheinlich sind die nicht ganz bequemen Hocker ohne Rückenlehne Absicht, so dass die Gäste nicht ewig bleiben und Platz für neue Besucher machen.

Alle veganen Gerichte sind auf der Karte gekennzeichnet. Nicht-vegane Gerichte können auf Wunsch vegan zubereitet werden, indem das Küchenteam den Käse entweder durch eine selbstgemachte Tofu-Basilikum-Mischung oder durch Dayia Mozarella ersetzt. Basis ist entweder Pizzateig, Vollkorn- oder Kokosreis, serviert mit leckeren Gemüsepfannen zum Reis oder eben eine große Portion Gemüse als Belag für die Pizza. Alle Gerichte werden in zwei Größen angeboten, und “large” ist wirklich reichlich. Als Nachtisch gibt es Brownies, Muffins und Kekse, doch leider war selbst im Nachtisch-Magen kein Platz mehr.

Ein kleiner Tipp: plant keinen wichtigen Termin am Abend oder am Tag danach. Beim Essen selbst haben wir es gar nicht gemerkt, aber in unser Essen enthielt Unmengen von Knoblauch und Zwiebeln... Ich habe euch gewarnt!

Das letzte Restaurant, das wir in Boston besucht hatten, war das My Thai Vegan Café am Rand von Chinatown (leider keine Restaurant-Website). Ursprünglich waren wir am Abend des Marathons mit drei anderen Läufern aus der internationalen Vegan Runners-Facebook-Gruppe verabredet. Aus verständlichen Gründen haben wir uns dazu entschieden, das Treffen abzusagen. Nachdem wir am Tag unseres Abflugs aus Boston unseren Mietwagen am Flughafen abgegeben hatten waren noch ein paar Stunden Zeit um erneut in die Stadt zu fahren (der Boston Logan International Airport liegt nur ca. 7km von der Innenstadt entfernt und ist mit einem kostenlosen Shuttle-Bus erreichbar).

Ich bin ein großer Südostasienfan und so habe ich mich sehr gefreut, zum ersten Mal ein veganes asiatisches Restaurant außerhalb Asiens zu besuchen. Die Einrichtung war recht authentisch, und auch das Personal in ihrer ganzen Kommunikation irgendwie typisch. Die Auswahl auf der Speisekarte ist riesig und die Preise sehr günstig - hier kann man wirklich etwas ausprobieren. Ob Sommerrollen, Suppen, Gerichte mit Mock-Meat oder Gemüse - hier ist für jeden Asiafan etwas dabei. Wer nach dem Essen immer noch Hunger hat: es gibt in der Auslage auch vegane Kuchen.

Wir haben uns vor dem Flug noch einmal richtig satt gegessen - Flugzeugessen ist ja bekanntlich nicht so lecker und leider wissen auch die renommierten Fluggesellschaften nicht genau, was vegan ist und was nicht.  


Vegan in New Hampshire 

Am Tag nach dem Boston Marathon ging es für uns nach New Hampshire, genauer gesagt nach North Conway. Aufgebaut entlang eines Highways ist North Conway durch zahlreiche Outlets bekannt, aber auch durch die Nähe zum Mount Washington, mit über 1.900 Meter die höchste Erhebung im Nordosten der USA. Man sagte uns bei unserer Ankunft, dass der Ort aktuell sehr leer sei, denn April wäre keine Saison. Einige Tage vorher waren die Skilifte wohl noch geöffnet, und ab Mai fange dann die Sommer- und Hikingsaison an. Tatsächlich waren einige Restaurants geschlossen, aber langweilig wurde uns trotzdem nicht. 


Live Free or Die - das steht auf den Autokennzeichen in New Hampshire

Wer in North Conway ist kommt nicht drumrum, einmal den Kancamagus Highway langzufahren. Für die ca. 100 km lange Strecke sollte man mindestens einen halben, wenn nicht sogar einen ganzen Tag einplanen: dank strikter Tempolimits braucht man wirklich länger als in Deutschland, und zahlreiche Aussichtspunkte und versteckte Wanderpfade erfordern es unbedingt, mehrmals zu halten, auszusteigen, die Natur zu genießen und sich einfach mal - wenn das Wetter es zulässt - eine Stunde an einen kleinen Bach zu legen und die Sonne genießen. Wir hatten richtig Glück mit dem Wetter, denn sobald die Sonne schien, war es angenehm warm.


Wenig Verkehr auf dem Kancamagus Highway - so macht Autofahren Spaß.


Chillen an einem Fluss in der Nähe des Kancamagus Highway.

So ganz auf dem “Land” und außerhalb der Großstädte hatte ich fast ein wenig Bedenken, dass wir essenstechnisch fündig werden. Aber weit gefehlt: der kleine Ort mit ca. 2.300 Einwohnern hat für Veganer mehr zu bieten als die ein oder andere deutsche mittelgroße Stadt.

Etwas versteckt liegt der Eingang zur Flatbread Company. Ein riesiger offener Raum bietet neben zahlreichen Tischen und Stühlen einen offenen Holzofen, auf dem die Pizzen gebacken werden. Der Pizzateig ist hier immer vegan, und der Belag einiger Pizzen ebenfalls. Nur gibt es keinen veganen Käse, sondern die Pizza wird einfach ohne Käse serviert. Man kann zwischen zwei Pizzagrößen auswählen, und die große Pizza reicht gerade so für zwei hungrige Veganer. Außerdem stehen Vorspeisen wie Suppen und Salate auf der Speisekarte, von denen auch einige vegan sind. Eine total unkomplizierte Bedienung und überströmende Freundlichkeit haben dafür gesorgt, dass wir uns gleich “wie zu Hause” gefühlt haben. Die Flatbread Company ist übrigens eine kleine Kette in den USA, aber auf auf eine ganz besondere Art individuell. 


Das (alkoholfreie) Bier in der Flatbread Company kam aus Deutschland. Trotzdem kannten wir die Marke nicht.

Bei unserer Recherche, wo wir den in den White Mountains gut nächtigen können haben wir direkt auch parallel die Happy Cow-Seite gecheckt - man will ja nichts unvorbereitet lassen. So ist uns der Local Grocer aufgefallen, ein kleiner Bio-Supermarkt mit angegliedertem Bistro. Und das bietet wirklich alles, was unser Herz bzw. viel mehr unser Magen begehrt hat: frisch gepresste Säfte, bunt gemixte Smoothies, unglaublich leckere Wraps (wurden wenn nötig für uns veganisiert), die uns zwei Mal als leckeres Frühstück nach einer kleinen Laufrunde gedient haben, Kuchen, Muffins und andere Leckereien wie den Quinoa-Almond-Protein-Bar, den ich zu Hause in abgewandelter Form nachgemacht habe. Kurzum: allein wegen dieses süßen Ladens mit nette Bedienung lohnt es sich, in North Conway zu nächtigen und zu speisen.



Und wenn man mal gar nicht essen gehen will bietet der ansässige Supermarkt Hannaford alles, was man für zu Hause braucht. Obst- und Gemüse en masse, Wrapfladen, ca. 30 verschiedene Sorten Hummus, Tofurky-Scheiben, Falaffelbällchen, Salate und Soßen, Veggie-Burger-Frikadellen, diverse Nussmilchsorten, einige Meter vegane Eiscreme - ja, langweilig wird es dort nicht.

Wir haben die Auswahl und unser gemütliches Zimmer genutzt und haben uns abends Wraps gebaut. Von den zahlreichen Hummussorten war ich wirklich überwältigt: ob mit Aubergine, Chili, Curry, klassisch oder mit anderen Gewürzen - es gab wirklich alles zu kaufen. Als ich das nach unserem Urlaub einer Kollegin erzählte erfuhr ich, dass jeder mittelgroße Rewe mittlerweile eine ganze Auswahl an Hummus zu bieten hat. Das ist mir wahrscheinlich aus zweierlei Gründen nicht aufgefallen: erstens würde ich zu Hause nicht auf die Idee kommen, Hummus zu kaufen (wird immer nur selbst gemacht) und zweitens verbringe ich keine Zeit am Kühlregal eines Rewe-Marktes, weil ich dort seit fast drei Jahren nur noch genau ein Produkt kaufe: Sojajoghurt (im Biomarkt wären es noch Tofu, Seidentofu und Tempeh).

So sind wir nach zwei Wochen USA mit vielen neuen Ideen und der Hoffnung, dass sich Deutschland zukünftig in puncto Veganismus noch etwas mehr von den Amerikanern abschaut, nach Frankfurt geflogen. Das war bestimmt nicht unser letzter USA-Urlaub!



Vielen lieben Dank! Auch wir werden dieses Jahr wieder in die USA jetten, damit sich der Stress mit der ESTA-Anmeldung und Co letztes Jahr für New York auch richtig gelohnt hat ;) Die ESTA-Anmeldung gilt nämlich für 2 Jahre. Und außerdem lieben wir die USA!!! Nicht nur wegen des Essens, sondern auch wegen der Herzlichkeit der Menschen.

Und weil ich heute gut drauf bin (wir haben diese Woche Urlaub gebucht - dazu demnächst mehr), möchte ich heute was verschenken. Einmal meinen Vegan Guide to New York City aus dem letzten Jahr (für 2013 gibt es bereits eine neue Auflage zu kaufen) und dann noch 3 verschiedene Reiseführer für die Ostküste der USA. Na, wie klingt das? Es kann also vier Gewiner geben. Schreibt mir nur kurz in einem Kommentar unter diesem Beitrag etwas zu Eurer Personn, welchen Reiseführer Ihr gerne hättet und warum. Und vergesst bitte nicht, Eure E-Mail-Adresse anzugeben. 

Viel Glück!



Der Vegan Guido to New York City hat deutliche Gebrauchsspuren, da er sowohl mit mir als auch schon mit beVegt in New York war ;)
Die Ostküsten-Bücher sind allesamt neuwertig!


Kommentare:

  1. Liebe Katrin, genau so stelle ich mir meinen USA Urlaub vor..Es wird sicher noch ein "paar" Jahre dauern, bis die Kinder größer sind, aber meine Frau und ich haben das fest vor. Ob ich die Quali-Zeit mal schaffe ist fraglich, aber es gibt ja auch Reiseveranstalter mit Startplatzgarantie..
    Ich würde übrigens gerne den Reiseführer: "USA der Osten" gewinnen.. tipasa@web.de LG Henrik

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  2. Im Veggie Planet war ich zwei Wochen vor dem Marathon auch, ich fand es sehr lecker, nur eine Freundin hatte nach dem Essen eine furchtbare Magenverstimmung, so dass sie nicht ins Flugzeug konnte und noch einen Tag länger in der Stadt bleiben musste... Sie hat den Salat wohl nicht vertragen. :(

    Ansonsten ist Cambridge rund um den Harvard Square (in Boston waren wir nur einen Tag) auch wirklich veganfreundlich, ich habe z.B. in Leo's Place und selbst im International House of Pancakes immer etwas gefunden.

    Die Reiseführer gönne ich anderen, ich will die nächsten Jahre erst mal nicht mehr fliegen. ;)

    Für alle, die sich mal nach Harvard/Cambridge/Boston verirren sollten, folgende Links fand ich hilfreich:
    http://hlsaldf.pbworks.com/w/page/10135188/Veg*n%20Resources%20in%20Cambridge
    https://www.facebook.com/harvardvegansociety
    http://www.thecrimson.com/article/2012/10/20/vegetarian-food-square-guide/

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  3. Ich hätte super gern den Vegan Guide für New York. Denn ich liebe New York! Letztes Jahr wären wir dort eigentlich den Marathon gelaufen, aber der wurde ja leider abgesagt. Also vielleicht bald ein neuer Versuch? Dann wäre natürlich der Vegan Guide cool!

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  4. Bin nicht sicher ob der Post von eben angekommen ist - falls nicht, ich würde mir den Vegan Guide für New York wünschen! Ich liebe diese Stadt und war bereits drei Mal dort.

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  5. Michaela Pollak26. Juli 2013 um 19:05

    Also nachdem mein Freund und ich zu gern mal nach New York wollen, wär der New York-Reiseführer natürlich toll. Als Veganer hat man ja doch immer etwas Bedenken, wenn man die heimatlichen Gefilde verläßt... ;)
    Ach so, meine Mailadresse: michaela.p@freenet.de

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  6. Ein wirklich schöner Beitrag von Katrin. Ich lese immer wieder gern vom bevegt Team! Ich hoffe, dass ich mir auch meinen Traum von Boston irgendwann erfüllen kann.

    Freuen würde ich mich über den Reiseführer Ostküste USA.

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  7. Liebe Linda, vielen Dank für die Gelegenheit, erneut einen Gastbeitrag für deine tolle Seite zu schreiben.

    @Henrik: Ich drücke dir die Daumen! Wir wollen übrigens 2016 (zur 120. Auflage) wieder hin. Vielleicht sehen wir uns ja?

    @Svenja: Oh, das hört sich nicht gut an, das war hoffentlich ein Ausreißer. Denn das Essen war wirklich gut im Veggie Planet, eben zum Sattessen und perfekt für zwei hungrige Läufer.

    @eiswürfelimschuh: Lieben Dank - und ich bin mir ganz sicher dass du das schaffst! Ich laufe ja "nur", aber bei deinen Zeiten für die kürzeren Distanzen ist das mehr als machbar!

    Liebe Grüße, Katrin

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