Mittwoch, 13. März 2013

10 Dinge, die ich unterwegs vermisse


Immer öfter lese ich, dass manche Blogger "10 Dinge" posten. Ich hätte da auch mal was, was ich loswerden will.

Viele Leute sagen sie beneiden mich, weil ich so oft unterwegs bin. Aber ich kann nunmal nicht anders. Ich bin ein rastloser Mensch und habe ständig das Gefühl, etwas machen zu müssen, sonst verpasse ich was. Dann kommen noch Geschäftsreisen ab und zu dazu, die suche ich mir ja auch nicht immer aus ;) 


Ich liebe es unterwegs zu sein, aber ich freue mich wirklich immer wieder auf zuhause, auch wenn ich nur kurz weg war. Hier die Top Ten der Dinge, die ich vermisse, wenn ich unterwegs bin:

10. Unser Bett (ich sage nur: Wasserbett!)



Nach einem anstrengenden Tag gibt es nichts wichtigeres als eine angenehme Nachtruhe (klingt irgendwie wie aus einem Windel-Werbespot???). Hier kann man von bereits Erlebtem träumen oder von Dingen, die noch kommen werden.

9. Die Waschmaschine



Unterwegs aus dem Koffer zu leben ist irgendwie nix Halbes und nix Ganzes. Handwäsche im Waschbecken ist einfach nicht lustig. Eine eigene Waschmaschine ist für mich absoluter Luxus.




8. Nichts tun

Dolce far niente - einfach mal nur chillen, die Füße hochlegen und evtl. eine unserer Serien gucken. Auch zuhause bin ich nicht wirklich oft faul, zumindest nicht unter der Woche. Aber ab und zu muss das eben sein und im Urlaub gibt es diese Ruhephasen seltener, da wir die Zeit voll ausnutzen wollen.



7. Alleine sein

Durch die Schichtarbeit meines Mannes habe ich mir angewöhnt, meine Freizeit recht selbstständig zu planen und wenn er Nachtschicht hat, habe ich meistens irgendwas vor. Oder ich genieße eben einfach die Zeit alleine. Im Urlaub hängen wir dafür dann ständig zusammen, was ich sehr schön finde. Aber nach 2 Wochen oder so brauche ich eben auch einfach mal wieder Zeit für mich. Für vegane Stammtische, Mädelsabende o.ä. Außerdem interessieren meinen Mann und mich nicht alle Serien gleich. Wir haben ein paar gemeinsame Dinger, aber manche Sachen wie z.B. 2 Broke Girls oder New Girl gucke ich alleine. Dafür brauche ich z.B. The Walking Dead nicht (ich hasse Zombies!).




6.  Geschossene Fotos durchschauen, sortieren usw.





5. Bloggen - wenn man mich lässt ;)




Ich ordne so meine Gedanken und bringe das Erlebte zu "Papier". Vor allem in den 2 Wochen, als ich geschäftlich im Ruhrgebiet war, habe ich gemerkt, wie sehr mir das Schreiben gefehlt hat.

4. Kochen und Backen

Auch so kann ich meine Kreativität etwas ausleben, indem ich mir Kreationen ausdenke und dann auch umsetze. Ich merke auch, dass die Posts, in denen es z.B. um meine Serien-Cupcakes geht, bei Euch immer sehr gut ankommen. Somit ist das eine Win-Win-Situation :P

Breaking Bad: Heisenberg's vegane Blue Crystal Meth Cupcakes

Vegane 2 Broke Girls Cupcakes: Boo-Yah!
The Big Lebowski White Russian Cupcakes


3. Meine Katzen

Ich sage mit Absicht MEINE Katzen und nicht unsere, denn ich habe die beiden Stinker schon länger als ich mit meinem Mann zusammen bin. Sie haben ihn adoptiert (ja, nicht umgekehrt ;)) und sie lieben ihn. Denn er verbringt tagsüber die meiste Zeit mit ihnen, wenn er Nachtschicht oder frei hat. Aber es sind und bleiben meine Katzen, vor allem wenn sie was angestellt haben, betont Andreas das immer wieder gerne - MEINE Katzen :D

Und wer die bisherigen Bilder zu diesem Post mal genauer anschaut wird feststellen, dass unsere Katzen sehr präsent sind und regelmäßig Aufmerksamkeit einfordern.





2. Freunde und Familie
Meine Lieblingsmenschen fehlen mir definitiv, wenn ich längere Zeit nicht zuhause war. Ich bin schon wirklich sehr stark mit meinem Zuhause verwurzelt, das merke ich immer wieder.

1. Normalität
Einfach mal wieder einen ganz normalen Tagesablauf und Routine zu haben kann sehr beruhigend sein. Unterwegs weiß man nie, ob alles so läuft, wie man es geplant hat und wenn nicht, dann ist das (vor allem im Ausland) ja nicht immer so einfach zu regeln als wenn zuhause in bekannten Gefilden etwas schief geht. Und da der Urlaub ja auch in den meisten Fällen recht viel Geld kostet, steht da schon eine gewisse Erwartungshaltung dahinter. Letzes Jahr haben wir für einen Tag in London festgesessen, weil es Probleme bei Andreas's ESTA-Antrag für die USA gab und wir nicht wussten, ob wir überhaupt noch nach New York können. Nach so einer Erfahrung weiß man wieder, dass fast alles möglich ist und leider eben nicht alles richtig planbar - auch wenn ich das immer wieder versuche. Zuhause ist das alles etwas weniger nervenaufreibend ;)
 
 
Die Reihenfolge der Punkte hat übrigens nicht unbedingt etwas mit meinen Vorlieben zu tun, mir sind alle 10 Punkte wichtig, eben alles zu seiner Zeit. Man setzt nicht immer die gleichen Prioritäten und hat auch nicht immer die gleichen Bedürfnisse.
Wie geht es Euch denn, auf was freut Ihr Euch denn am meisten, wenn Ihr wieder nach hause kommt?

1 Kommentar:

  1. Das ist ein toller interessanter Post mit wunderschönen Bildern! Die Mietzen sind ja so schnuckelig!
    Liebe Grüße Heldin

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