Sonntag, 3. Februar 2013

Vegan in Vietnam - Gastbeitrag von Katrin von beVegt


Heute präsentiere ich Euch einen Gastbeitrag von Katrin. Sie betreibt zusammen mit ihrem Freund Daniel den Blog beVegt. Ich finde es toll, wenn man mit seinem Partner gleich so viele wichtige Aspekte des Lebens miteinander teilen kann: Veganismus, Laufen und das Bloggen über beides. Gerade erst hat Daniel auf bevegt erläutert, warum er vegan lebt und sich das auch ganz sicher nicht mehr ändern wird. Supertoll geschrieben wie ich finde! Katrin hat z.B. schonmal 11 Gründe erläutert, warum man mit dem Laufen anfangen sollte. Ich persönlich bin ja wirklich mehr als unsportlich veranlagt, aber dennoch lese ich gerne ab und zu mal in den Blog der beiden rein. Denn beide sind ungeheuer symphatisch und ich mag die Art, wie sie schreiben.  Hoffentlich folgt demnächst endlich mal ein längst überfälliges Treffen, denn wir wohnen ja weniger als 100 km voneinander entfernt.

Ich verdanke diesen Gastbeitrag der Tatsache, dass Katrin und Daniel im Dezember Urlaub in Vietnam gemacht haben. Ein ganz toller Bericht und ich hoffe, Ihr habt auch so eine Freude daran, ihn zu lesen wie ich.


Vegan in Vietnam: ein Erfahrungsbericht aus 2,5 Wochen Urlaub in Südostasien
 
Es gab sicherlich Freunde und Verwandte, die sich gefragt haben, warum wir als Veganer nach Vietnam fahren möchten. Berechtigt. Immerhin ist das Nationalgericht Vietnams die Pho, eine Nudelsuppe basierend auf Rinderbrühe, die zusätzlich entweder Rind- oder Hühnerfleisch enthält. Außerdem wird die in der asiatischen Küche allgegenwärtige Fischsoße in Vietnam hergestellt, und es kommen dort nicht nur Kühe, Schweine und Hühner auf den Tisch, sondern auch Hunde, Ratten, Schlangen und kleine Vögel - mit allem, was an dem Tier “dran und drin” ist.

Zwischendrin haben wir uns selbst schon Gedanken gemacht, ob wir auch etwas zu essen bekommen. Ich war zwar schon zwei Mal in Südostasien (damals in Thailand), aber habe mich zu dem Zeitpunkt noch nicht vegan ernährt und sehr viel Fisch und andere Meeresfrüchte gegessen, und nie darauf geachtet, ob es pflanzliche Alternativen gibt.

Während unseres Urlaubs habe ich ein Buch eines Vietnamesen gelesen, der Ende der 70er Jahre mit seinen Eltern in die USA ausgewandert war und Mitte der 90er Jahre für einen längeren Urlaub zurückkommt. Andrew X. Pham beschriebt in seinem Roman “Catfish and Mandala” die Vietnamesen so:

“Vietnam is a country of food, a country of skinny people obsessed with eating.”

Und genau dieser Eindruck hat sich vor Ort auch bestätigt, wobei auch Veganer keinesfalls zu kurz kommen, denn:

  • Essen gibt es überall. Wirklich überall.
  • Vietnam ist ein Paradies für Obstliebhaber: frische Ananas, junge Kokosnüsse, Mangos, Dragonfruits, Wassermelone, Papayas, Bananen in Hülle und Fülle - und für uns natürlich zu sehr bezahlbaren Preisen.
  • Es wird viel Reis, Gemüse und Tofu gegessen.
  • Milchprodukte sind der vietnamesischen Küche fremd.
  • Supermärkte gibt es kaum, und wenn, dann für Touristen. Vielmehr kauft man in Vietnam alles auf Märkten.


So haben wir täglich unsere Dragonfruits gegessen. Ach ja, und in Vietnam wird wirklich ALLES in Plastik(-tüten) eingepackt.

Frühstück: das Beste zum Start in den Tag
Das Frühstück war für uns bereits das erste Highlight des Tages. Typischerweise ging es auf einen der vielen Märkte oder zu einem der kleinen Verkaufsstände auf den Straßen, wo wir uns eine große Portion Obst gekauft haben. So gab es gleich schon mal die erste Herausforderung - in Vietnam handelt man nämlich, sonst zahlt man viel zu viel. Nicht nur Touristen, sondern auch Einheimische müssen handeln - was uns in Deutschland eher fremd ist. Klassischerweise bestand unser Frühstück aus einer Mango, zwei oder drei Dragonfruits und einer kleinen Bananenstaude. Übrigens gibt es in Vietnam vier oder fünf Sorten Bananen, und egal welche Farbe die Bananenschale hatte - sie waren immer perfekt reif. Dragonfruits kosten ca. 10.000 VND* (umgereichnet ca. 37 Cent) pro Stück und man erhält sie nicht nur mit weißem, sondern auch mit pinkem Fruchtfleisch. Wie man an der Schale bereits die Innenfarbe erkennen kann weiß ich leider nicht. Die pinke Variante ist aber eher selten.



So sah unser typisches Frühstück in Vietnam aus. Für die Früchte auf diesem Bild haben wir umgerechnet ca. 2 Euro gezahlt.


Essen auf der Straße / in Restaurants
Essen gehen in Vietnam ist nicht gleich essen gehen in Deutschland. Restaurants wie wir sie kennen sind selten. Vielmehr wird einfach auf der Straße gegessen. Es gibt unzählige Garküchen. Das sind mobile Wägen oder kleine Stände, auf denen gekocht, verkauft und auch gespült  wird. Oft stehen sie täglich an der gleichen Stelle, oder sie fahren umher. Hier gibt es meist nur ein Gericht, häufig eine Suppe oder ein anderes “One-Pot-Meal”, das man für kleines Geld (ca. 10.000 - 15.000 VND) kaufen kann. Selbstverständlich muss man sich von den Hygieneanforderungen eines Durchschnittseuropäers verabschieden - was aber nicht heißt, dass Teller und Besteck unsauber seien, nur eben anders sauber als bei uns. Wir hatten beide keinerlei Magenprobleme und sind entweder von sämtlichen Keimen verschont geblieben oder einfach abgehärtet.

Für Vietnam kann ich die Website Happy Cow wärmstens empfehlen. So war ich bereits vor unserem Urlaub überrascht, wie viele vegetarische Essensmöglichkeiten (“com chay” = ohne Fleisch) es doch gibt. “Einfache Restaurants” befinden sich häufig in garagenähnlichen Gebäuden (in Vietnam ist alles offen, keine Türen), bieten selten eine Speisekarte, dafür aber eine Einrichtung mit viel Plastik. Man mag meinen, dass gemütlich etwas anderes ist, aber auch das gehört zu Vietnam dazu. Die fehlende Speisekarte wird dadurch getoppt, dass viele Vietnamesen, die nicht direkt vom Tourismus leben, nur wenig bis gar kein Englisch sprechen. Aber mit Händen und Füßen kann man sich dort überall verständigen, und da wir uns bei Happy Cow schon zahlreiche vegane / vegetarische Essensmöglichkeiten rausgesucht hatten wussten wir zumindest, wo kein Fleisch verwendet wird. Milch ist wie oben beschrieben selten, nur Eier werden in Teigen verwendet. Wir müssen zugeben, dass unser Urlaub mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht 100% vegan war, denn in dem ein oder anderen vegetarischen Gericht aus einem Garagenrestaurant war sicherlich Fischsoße enthalten (ist für Vietnamesen trotzdem vegetarisch). Sicherzustellen, dass ein Gericht 100% vegan ist, war manchmal einfach nicht möglich.

Neben den von mir als “Garagenrestaurants” bezeichneten Lokalitäten haben wir auch einige “richtige” vegetarische Restaurants besucht, die im Vergleich zu den einfachen Essensmöglichkeiten höherpreisiger sind, für Europäer aber immer noch sehr günstig. Hier ist eine zweisprachige Speisekarte üblich, englische Sprachkenntnisse beim Personal nicht selbstverständlich.

Schön ist, dass man häufig verschiedene Komponenten (Reis, Gemüse, Tofu) anstatt ganzer Gerichte bestellt, so dass wir nach eigenem Geschmack die Gerichte zusammenstellen konnten. Üblich ist es auch, für den gesamten Tisch zu bestellen, wodurch sich die Vielfalt noch ein kleines bisschen erhöht und man noch mehr probieren kann. Wir mussten uns nur dran gewöhnen, dass die Speisen nicht immer zusammen kamen, sondern so, wie es eben die Küche geschafft hat. Da kam der Reis schon mal, als wir fast fertig waren.

Für mich haben die Vietnamesen den Begriff “frisch” ganz neu definiert. Mehr als einmal haben wir erlebt, dass jemand aus dem Restaurant nach unserer Bestellung noch schnell auf den Markt ging und mit einer Tüte Wasserspinat (weil wir diesen bestellt hatten) oder drei Mangos (weil wir ein Mangosaft trinken wollten) zurückkam.

Wer in rein vegetarischen Restaurants Alkohol trinken möchte wird meist eines Besseren belehrt. Den gibt es nämlich häufig nicht. Auch kann es passieren, dass das auf der Karte stehende Bier sich als alkoholfreies Malzbier herausstellt. Andererseits haben wir auch in vegetarischen Restaurants gegessen, die Alkohol ausgeschenkt haben - eine System konnten wir dabei nicht erkennen.

Neben einheimischen und exportierten Biersorten in Dosen bieten Bars manchmal auch frisch gebrautes, lokales Bier an. Unschlagbar günstig kommt man hier mit 3.000 - 4.000 VND (15 - 20 Cent!) pro Glas weg.

Apropos Dosen: leider ist das für uns fast selbstverständliche Umweltverständnis in großen Teilen des Landes noch nicht angekommen. Neben den unsäglichen Dosen gibt es Plastik en masse. Zu allem gibt es Plastiktüten, vieles ist unnötigerweise in Plastik eingepackt und zu alledem landet viel Müll einfach auf der Straße und schlimmstenfalls sogar in der Natur.

Zuckerrohrsaft - und andere Kuriositäten
Gerade auf der Straße sieht man allerhand essbare Dinge, die wir von zu Hause nicht kannten. Klar, darunter befindet sich auch das ein oder andere Tier oder Organ, das ich nicht essen möchte, und hier ist wirklich ein starker Magen gefragt. Aber andere Dinge mussten wir einfach probieren. Ein für mich neues Getränk war Zuckerrohrsaft. Dafür werden etwa 60 cm lange Zuckerrohre (sehen aus wie ein hohler Stock) mehrmals durch eine Walze gedrückt. Man kann sich kaum vorstellen, dass aus diesen festen Stöcken wirklich Flüssigkeit heraustritt, aber es ist so. Nach kurzer Zeit hält man einen Plastikbecher in der  Hand, der eine gelblich-orangene Flüssigkeit enthält. Der Zuckerrohrsaft schmeckt sehr süß, leicht nach Zitrone oder Orange. Sicherlich nicht mein Lieblingsgetränk, aber ausprobieren sollte man es mal.

Kokosnüsse kennt man aus Deutschland meist nur braun und fest. In Vietnam gibt es die “jungen Kokosnüsse”, die vor unseren Augen auf der Straße aufgeschlagen wurden und ca. 0,5l frisches, gekühltes Kokoswasser enthielten. Kostenpunkt: 12.-15.000 VND. Bei der Frische und dem Preis gab es für mich fast täglich eine frische Kokosnuss - wer weiß, wann ich wieder in diesen Genuss komme!?

Tapioka ist den meisten bekannt als Hauptzutat der Perlen in der mittlerweile aussterbenden Bubble Tea-Welt. Im Nachhinein habe ich gelesen, dass Tapioka aus der Maniokwurzel gewonnen wird, so dass wir eher Maniok gegessen haben. Dieser wurde vorher geschält und 1-2 Stunden gekocht. Eingetunkt in eine Mischung aus gemahlenen Erdnüssen, Salz und Chili war der Maniok eine sättigende Zwischenmahlzeit, die ein wenig mehlig und ganz leicht nach Kartoffeln schmeckt.

Unsere Stationen in Vietnam
Zu Beginn unserer Reise sind wir nach Ha Noi geflogen. Die Hauptstadt Vietnams liegt im Norden des Landes. Im Dezember haben wir eigentlich mit 5°C und Dauerregen gerechnet - und wurden positiv überrascht. Wir hatten nämlich richtig Glück und durften Weihnachten bei ca. 15°C und ganz ohne Regen feiern. Wenn ich eine Sache nennen müsste, die mich an Ha Noi erinnert, dann wären es sicherlich Mofas. Ein solches hat nämlich fast jeder, Autos gibt es kaum, und mit dem Fahrrad fahren auch nur einige lebensmüde Ausländer. Am Anfang war es mir schleierhaft, wie wir jemals eine Straße überqueren sollten, denn auf Ampeln oder Zebrastreifen achtet niemand. Ich vermute, dass wir nach 2 Stunden in der Stadt eine leichte Kohlenmonoxidvergiftung hatten und wir uns einfach mehr zugetraut haben. Um eine Straße zu überqueren geht man irgendwann in einem scheinbar günstigen Moment auf die Straße und bewegt sich ganz langsam nach vorne - immer mit einem wachsamen Augen nach rechts und links, bleibt zwischendrin stehen und geht langsam weiter. So läuft es an wirklich jeder Straße die man überqueren muss, und ich war jedes Mal froh, mit dem Leben davon gekommen zu sein.

Mofas sieht und hört man in Vietnam überall. Wenn nicht auf der Straße, dann auf dem Gehweg. Vietnamesen nehmen ihr Mofa auch gerne mit in die Wohnung. 

Weihnachten war ein kleines Erlebnis. Ganz in unserer Nähe war eine große Bühne aufgebaut. Zu späterer Stunde bot sich uns ein einmaliges Bild: vor der Bühne standen nicht nur tausende von Menschen, sondern alle (!) zusätzlich mit ihren Mofas. Herrlich! Wir haben dort einen vietnamesischen Popstar singen gesehen (keine Ahnung wer das war, aber wahrscheinlich die Katy Perry von Vietnam), gefühlt kam “Merry Christmas and a Happy New Year” für zwei Stunden in der Endlosschleife. Als das Konzert zu Ende war gab es ein kleines Verkehrschaos, denn die Zuschauer mussten ja alle mit ihren Mofas wieder weg und wir haben uns zu Fuß um eine Erfahrung reicher wieder in Richtung Hotel aufgemacht.

Vegetarisch/vegane Essensmöglichkeiten waren leider sehr über die Stadt verteilt, so dass wir jedes Mal schon einige Meter zu Fuß zurücklegen mussten. Das war aber gar nicht schlimm, da wir so einfach Sehenswürdigkeiten und Essen perfekt verbinden konnten und dementsprechend unsere Tage geplant haben. Geschichtlich bietet Ha Noi sehr viel. Wir haben z.B. das Gefängnismuseum und die Kriegsausstellung besucht. Die Märkte wie auch der Nachtmarkt sind wie überall in Südostasien voll und eine Reise wert. In Ha Noi hatte ich jedoch den Eindruck, dass extrem viel “Ramsch” verkauft wurde.

Von Ha Noi aus hat man es nicht mehr weit bis zur Ha Long-Bucht, die man von vielen Bildern kennt. Diesen Punkt haben wir aber ausgelassen, da es für eine Bootsfahrt nicht warm genug war. Außerdem haben wir die Gelegenheit genutzt, uns durch die Stadt treiben zu lassen, ohne ein festes Ziel zu haben.

Kulinarisch haben wir das Nang Tam (79A Tran Hung Dao Street) kennen gelernt. Die Portionen sind riesig, die Preise sehr günstig (ein mehrgängiges Menü hat 80.000 VND gekostet). Hier bekommt man viel Mockmeat, das täuschend echt aussieht und auch so schmeckt. Wenn wir nicht gewusst hätten, dass wir in einem veganen Restaurant wären - wir hätten uns nicht getraut, unseren Teller leer zu essen. Ich würde hier nichts Frittiertes bestellen - meine Nudeln haben wirklich in Öl geschwommen...

Das Gioi Chay (4/192 Quan Tanh Street) gehört zur Loving Hut-Kette. Ich muss zugeben, dass ich bisher noch nie in einem Loving Hut-Restaurant war, und wer einen schwachen bzw. anfälligen Magen hat, sollte das Restaurant meiden. Das Essen war günstig (25.000 VND für einen gemischten Teller), aber auch relativ fettig und nur bedingt lecker. Aber das ist natürlich subjektiv.

Ein absolutes Highlight war das Bo de Tam (89 Ngyen Khyen Street), ein buddhistisch geführtes, sehr schön eingerichtetes veganes Restaurant. Wir wären fast dran vorbei gelaufen und ich bin nur stehen geblieben, weil mir im Schaufenster die große Obstauswahl aufgefallen ist. Wer dort hingeht sollte unbedingt den Tofu mit Chili und Lemongrass probieren, aber auch die Champignons in Soja-Ingwersoße sowie der Wasserspinat mit Knoblauch waren extrem lecker. Lustig war, dass man uns direkt zu verstehen gegeben hat dass es sich um ein veganes Restaurant handelt und kein Fleisch serviert wird. Genau deswegen wollten wir hin :-)

Da wir in der Altstadt gewohnt haben und wir abends nicht mehr so weit laufen wollten hat es uns zwei Mal ins Tamarind Café (80 Ma May Street) verschlagen. Das Restaurant wird bei Happy Cow als “vegan-friendly” geführt, und es gibt eine vegetarische Speisekarte (“Indian Menu”) und eine mit Fleisch. Auf der vegetarischen Karte sind die veganen Gerichte extra gekennzeichnet - so mag ich das! Empfehlen können wir die Kichererbsen in Garam Masala sowie die Kartoffeln mit Spinat. Reis (viele verschiedene Sorten) oder Naan-Brot muss extra dazu bestellt werden.

Typisch Vietnam: Räucherstäbchen en masse

Von Ha Noi aus ging es mit dem Nachtbus nach Hue. Eine Erfahrung, die ich nicht unbedingt noch mal machen muss: 14 Stunden auf unbequemen Liegen, mit 45 anderen Leuten in einem in die Jahre gekommenen Bus - ja, es gibt bestimmt erholsamere Nächte. Nun sind diese Open-Tour-Busse nun mal die günstigste Alternative, um in Vietnam von A nach B zu kommen, und 700 km in Südostasien sind leider nicht mit 700 km auf einer deutschen Autobahn zu vergleichen. Der Begriff Schlagloch bekommt dort eine ganz andere Bedeutung, und ich möchte eher von Schlagstraßen sprechen, wobei man sich sicherlich auch über den Begriff “Straße” streiten kann. Hinzu kommt das ständige Hupen im vietnamesischen Verkehr, denn hupen heißt hier lediglich “Achtung, ich fahre gleich an dir vorbei”.

Der Blick von Daniels Liege. So haben wir auf der Fahrt von Ha Noi nach Hue 14 Stunden verbracht.

Hue war bis 1945 Vietnams Hauptstadt, liegt in Zentralvietnam und geographisch etwa in der Mitte. Die verbotene Stadt (ehemaliger Kaisersitz) ist die Hauptattraktion in Hue, und war für uns auch der Grund, dort einen Stop einzulegen - neben der Tatsache, dass 14 Stunden am Stück in einem Liegebus genug sind. Die verbotene Stadt hat uns jedoch nicht umgehauen und das chinesische Viertel in Hue war wesentlich interessanter. Dort fällt man als Ausländer auf, aber die Gerüche und Auslagen in den Geschäften sind einmalig. Dort hat es uns auch in ein vegetarisches “Restaurant” verschlagen. Das Hong Nga (3 Han Thuyen) lag in einer Straße, in die ich alleine nicht unbedingt reingegangen wäre, und bei Dunkelheit schon mal gar nicht. Auch der Eintritt in die Lokalität war eine kleine Überwindung, denn für mein Empfinden sah es einfach nicht ganz so sauber aus. Es hat sich aber gelohnt: extrem freundliche Menschen, ein riesiges Buffet, aus dem wir durch Draufdeuten unsere Speisen auswählten, und ein unschlagbar günstiger Preis (20.000 VND für einen prall gefüllten Teller) machten den Besuch unvergesslich. Sicherlich wären wir auch im Backpacker-Viertel satt geworden, aber das kann ja jeder :-)

Der Blick in Hue über den Parfümfluss am frühen Nachmittag


Unser Teller vom Buffet im vegetarischen Restaurant Hong Nga - unschlagbar günstig

Direkt am nächsten Tag ging es weiter nach Hoi An. Die Fahrt mit dem Bus dauerte etwa 4 Stunden, und wir sind über den Wolkenpass gefahren. Der Wolkenpass stellt die Wetterscheide Vietnams dar, im Norden ist es nämlich wesentlich kühler als im Süden, außerdem regnet es im Norden mehr. In Hoi An hatten wir direkt richtiges Urlaubs-Feeling. Es ist ein goldiges Städtchen mit vielen kleines Gässchen (teilweise ohne Mofa-Verkehr - was für eine Wohltat!), einem riesigen Markt (unser Obstkonsum stieg dort ins Unermessliche) und zwei Stränden, die mit einem geliehenen Fahrrad in ca. 15 Minuten erreicht werden können.

Kokosnusspalmen wachsen hier überall

Auf der anderen Seite unserer Unterkunft fiel unser Blick gleich nach der Ankunft auf ein Schild, das uns magisch angezogen hat: “Vegan Restaurant”! Und das war wirklich Zufall. Das Karma Waters (213 Nguyen Duy Hieu) ist nicht nur rein vegan, sondern auch sonst ein Vorreiter in Vietnam. Dort werden nämlich keine Plastikwasserflaschen verkauft, sondern der Umwelt zuliebe nur aufgefüllt. Würden wir noch einmal dort essen, gäbe es sicherlich die Champignons mit Curry-Tofu und Reis. Unbedingt sollte man den Ingwer-Tee probieren. Der ist so scharf, weil unwahrscheinlich viel geriebener Ingwer drin ist, so dass wir den letzten Rest kaum trinken konnten. Übrigens gibt’s im Karma Waters auch Frühstück, und damit für uns die einmalige Gelegenheit, die Banana-Pancakes zu probieren. Banana-Pancakes gibt es in Vietnam an jeder Straßenecke, aber natürlich mit Eiern im Teig.

Das lässt unser Herz doch höher schlagen.
Ingwertee: sooo viel Ingwer hat den Tee richtig scharf gemacht

Ein absoluter Geheimtipp (da abgelegen vom Tourirummel) ist das Minh Hien Quan Chay (50 Tran Cao Van). Ein sehr nettes Ehepaar führt das vegane Restaurant und anscheinend gleichzeitig die lokale Bücherei, denn die Garage war voll von Büchern und alle paar Minuten kam eine Vietnamesin oder ein Vietnamese mit dem Roller vorbei, um Bücher zurückzubringen und sich neue auszuleihen. Die Karte ist sehr vielfältig, alle Gerichte die wir probiert haben waren extrem lecker (wir waren 2x dort) und die Gerichte mehr als bezahlbar. Das Minh Hien Quan Chay bietet auch Kochkurse an, doch leider haben wir das erst zu spät gesehen. Auch im übrigen Hoi An war die Verpflegung überhaupt kein Problem, da es überall Reis, Gemüse und Tofu gab.

Sojamilch: Tofu gab es zwar überall, Sojamilch haben wir aber nur selten gesehen

Von Hoi An ging es weiter nach Nha Trang. Und tatsächlich haben wir es noch einmal gewagt, in einen Nachtbus zu steigen. Die Bilder des Buchungsbüros sahen einfach einladend und sauber aus, doch leider wurden wir eines Besseren belehrt. Der Bus war noch älter, die Liegen noch kaputter (ich weiß, das Wort gibt es gar nicht), es hat gestunken, da der Bus (“Luxury Bus”) eine Toilette hatte, und wir hatten 12 Stunden Fahrt vor uns. Bereits nach 10 Minuten habe ich mir geschworen, nie wieder einen Nachtbus in Vietnam zu besteigen, und wenn die Alternative das Flugzeug bedeuten würde (was erheblich teurer ist). Nha Trang wird in unserem nagelneuen Loose-Reiseführter als “das Nizza Vietnams” dargestellt. Ich war noch nie in Nizza, aber schön fand ich Nha Trang nicht. Klar, es liegt direkt am langen Strand, und wir haben lange Spaziergänge gemacht (ich liebe Barfuß-Gehen), aber die Stadt an sich war nicht mein Fall. Hinzu kam sicherlich, dass es einige der bei Happy Cow vorgestellten veganen Restaurants nicht mehr gab und wir kulinarisch absolut nichts empfehlen können.

Dafür haben wir in Nha Trang Silvester erlebt - auch wieder ein kleines Erlebnis. Ich mag kein Feuerwerk, deswegen war ich sehr froh, dass dies ausblieb. Wir haben uns am späteren Abend mit zwei neu gewonnenen Freunden (kennen gelernt auf der ersten Nachtbusfahrt - also war sie nicht ganz umsonst) an der Strandpromenade getroffen. Dort sammelten sich auch viele Einheimische - natürlich mit Mofas. Wir waren schon sehr gespannt, was um Mitternacht passieren würde. So gespannt, dass wir Mitternacht verpasst haben, denn es ist nämlich nichts passiert. Mit einigen Sekunden Verspätung haben wir mit unserem Saigon-Bier angestoßen, und kurz darauf löste sich der Mofa-Menschen-Haufen auf. Das war unser kurzes und schmerzloses Silvester.



Eine mobile Garküche, wie es unzählige gibt.

Da wir von Nha Trang nicht ganz begeistert waren, ging es einen Tag früher als geplant mit dem Bus (wir hatten Glück und diesmal einen etwas komfortableren Bus mit einem angenehmen Fahrer erwischt) nach Da Lat. Da Lat liegt im Landesinneren auf ca. 1.500 Metern über dem Meeresspiegel. Da Lat ist unter Vietnamesen eines der Lieblingsurlaubsziele, und weit über die Stadtgrenzen für Kaffee-, Tee-, Obst- und Blumenanbau bekannt. Auch nach Deutschland werden Blumen aus Da Lat exportiert - und ich dachte immer unsere Blumen kommen aus Holland. Die tolle Lage und die Umgebung wollten wir natürlich ausnutzen und haben uns nach einer Trekking-Tour umgeschaut. Nach kurzer Suche sind wir auf Pine Track Adventures gestoßen. Überzeugt haben uns nicht nur die sehr guten Infomaterialien, die man sich im Tourist-Office anschauen kann (schöne Bilder können lügen, ja, wir haben gelernt), auch nicht der sehr nette und sehr gut englisch sprechende Guide, sondern ein ganz einfacher Satz, den wir in den Tourbeschreibungen gelesen haben: “If you have any special dietary requirements please let us know one day in advance”. Wir haben angesprochen, dass wir uns vegan ernähren, und daraufhin wurde noch einmal genau nachgefragt, was wir essen und nicht essen. Am nächsten Tag ging’s auf zur ganztägigen Trekkingtour. Unser Picknick-Mittagessen war ein Traum: Klebereis, frittierter Tofu, Sojasoße, Mangos, Ananas, Wassermelone - was will man mehr? Sollte jemand von euch nach Da Lat fahren können wir den Veranstalter uneingeschränkt empfehlen, und das nicht nur wegen des tollen Essens.

Da Lat von oben: hier ist es im Gegensatz zur Küstenregion richtig grün

Das Au lac 1 (71 Phan Dinh Phung) war mal wieder eines der “Garagen-Restaurants” mit englischer Speisekarte, aber ohne englisch sprechendes Personal. Dort gab es für 30.000 VND gebratenen Reis mit Tofu und Gemüse, eine Suppe und Tee war inklusive. Eine absolute Empfehlung ist das Hoa Sen - Nha Hang Chay (62 Phan Dinh Phung), das mit Abstand das größte und sauberste Restaurant war, in dem wir gegessen haben. Und es war abends richtig voll, was bei veganen Restaurants sonst eher selten der Fall war. Die Karte war zweisprachig, aber kleine Verständnisfragen mit dem Kellner zu klären war ein Abenteuer. Ein Traum waren die Summer Rolls (in Vietnam oft auch als Fresh Spring Rolls bezeichnet). Als Hauptgericht hatten wir uns für einen Hot Pot entschieden. Hot Pot ist das asiatische Fondue, für das wir zu zweit 150.000 VND gezahlt haben. Das war sicherlich das teuerste Gericht in der ganzen Zeit, aber es hat sich gelohnt. Wir bekamen einen großen Topf mit heißer Gemüsebrühe, in dem bereits Pilze, frittierter Tofu, Gemüse und Mock-Fish (täuschend echt, ich konnte den nicht essen) schwammen. Dazu gab’s einen großen Teller grünes Gemüse sowie Reisnudeln. Die Reisnudeln kamen direkt in unser Schälchen, das Gemüse in den Hot Pot, und nach kurzer Zeit löffelte man sich die Gemüsebrühe mit Inhalt auf die Reisnudeln. In der B-Note können wir sicherlich noch lernen, aber geschmeckt hat es toll!

Die letzte Station unserer Reise führte uns nach Ho-Chi-Minh-City (das ehemalige Saigon). Übrigens wird die Bezeichnung Saigon immer noch verwendet, entweder für die Stadt an sich, oder aber für die Innenstadt Ho-Chi-Minh-Citys, die weiterhin Saigon heißt. Anfang Januar war es in Ho-Chi-Minh-City warm und schwül, abends um sieben immer noch 28°C, aber in Gedenken auf das kalte Deutschland das uns erwarten würde nahmen wir das gerne in Kauf.



So sieht in Saigon die Strom- und Telefonversorgung aus. 

Im Backpacker-Viertel kann man als Veganer nicht viel falsch machen - ich hab selten so oft das “vegetarian food” gelesen wie dort. Wenn ich nach einer Empfehlung gefragt werden würde - es wäre sicherlich das Ngoc Tho (175/9 Pham Ngu Lao Street). Dort gab es die besten Summer Rolls ever, die mit einer Erdnuss-Chili-Soße gereicht werden, aber auch alles andere war nicht nur lecker, sondern auch sehr sauber.

Die Nähe zum Mekong-Delta (ca. 70 km, 2 Stunden Busfahrt) hat uns natürlich auch dorthin gezogen, aber ein einziger Tag ist zu wenig, um dort wirklich etwas zu sehen. Spannend war die Besichtigung des Tunnelsystems von Cu Chi, wo sich während des Vietnamkrieges kommunistische Guerillakämpfer vor den Amerikanern versteckt hielten. Wir hatten die Möglichkeit, selbst einen ausgebauten Tunnel zu besichtigen (ausgebaut, da der Durchschnittsbesucher wesentlich kräftiger als die schlanken Vietnamesen gebaut ist), und es ist erschreckend, dass es Menschen wirklich teilweise bis zu zwei Wochen am Stück unter der Erde “ausgehalten” haben. Das Tunnelsystem war bestens geplant - sogar Märkte, Theater und Operationssäle gab es unter der Erde.

Ho-Chi-Minh-City war ein krasser Gegensatz zu Ha Noi. So stelle ich mir den Unterschied zwischen Ost- und West-Berlin bis 1989 vor. In Ho-Chi-Minh-City ist alles viel bunter, man sieht den starken westlichen Einfluss, andere Firmenlogos, andere Geschäfte. Ein toller Abschluss war die Besichtigung des Bitexco Financial Tower, der einen einmaligen Blick über die Stadt bietet. Die Fahrt mit dem Aufzug kostet 200.000 VND, was für das vietnamesische Preisniveau richtig viel ist - aber es hat sich gelohnt. Wir sind gegen 16 Uhr hochgefahren, konnten die Stadt noch bei Tageslicht begutachten, im Towercafé etwas trinken und dann die immer mehr werdenden Lichter bei Dämmerung bewundern. Auch als Frankfurterin, die tagtäglich eine beeindruckende Skyline sieht - egal ob beim Laufen am Main oder beim Blick aus dem Bürofester - hat der Anblick einer Stadt aus der Höhe immer wieder etwas Faszinierendes.

Aufenthalt auf Flughäfen
Ich hätte nie gedacht, dass der Frankfurter Flughafen ein Traum für Veganer ist. Ist aber so. Immerhin gibt es hier MoschMosch, und die Kioske verkaufen Obst, wenn auch zu deftigen Preisen. Sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückflug hatten wir einige Stunden Aufenthalt in Seoul Incheon. Veganes Essen? Fehlanzeige! Den Aufenthalt auf dem Hinflug konnten nur unsere mitgebrachten Lifebar-Riegel und eine Tüte Studentenfutter retten. Aber auch in Ho-Chi-Minh-City waren wir sprachlos, dass wir wirklich gar nichts zu essen bekamen. Was ein Gegensatz zum Rest des Stadt bzw. des ganzen Landes.

Das Essen auf den Flügen (wir sind mit Korean Air geflogen) war problemlos. Wir hatten vorab unser Spezial-Menü geordert, das allem Anschein nach vegan war. Nur auf einem der Tabletts war einmal ein normaler Joghurt, den wir einfach stehen gelassen haben.



Unser Special Meal auf dem Hinflug

Der Westen in Vietnam
Auch vor Vietnam machen westliche Ernährungsgewohnheiten nicht halt. Leider. Zwar gibt es kein McDonalds und kein Starbucks, dafür einige KFC-Filialen und lokale Fast Food-Ketten. Auch einige Döner Kebab-Stände haben sich mittlerweile angesiedelt und die Milchindustrie scheint ihr neuestes Opfer gefunden haben. Tatsächlich erinnern mich einige Werbeplakate (“100% True Milk”) an den CMA-Werbeslogan der 80er Jahre. Selbst in einigen verpackten Säften befindet sich Milchpulver, mit welchem Zweck auch immer.

Fazit: Veganer fühlen sich in Vietnam extrem wohl. Hinterfragt man noch mehr als wir, kann man sich auch sicher sein, sich zu 100% vegan zu ernähren. Nur sollte man ländliche Gebiete meiden. Da wird es sicherlich schwieriger, und die Kommunikation auf Englisch dürfte sich oft als unmöglich herausstellen.
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* 1 Euro = 27.000 VND (Stand: Dezember 2012)



Vegan auf Vietnamesisch: Chili-Zitronengras-Tofu mit Klebereis und grünem Blattgemüse

Ein typisch vietnamesisches Gericht hat unseren Ehrgeiz geweckt, es möglichst originalgetreu nachzukochen: Tofu mit Zitronengras und Chilischoten. Und dieses Gericht möchten wir euch heute vorstellen – sozusagen als kleines Mitbringsel aus dem Urlaub.

Das Rezept findet Ihr hier

Vielen Dank, Katrin! Wir waren erst kürzlich in Mannheim im Restaurant Saigon essen und das vietnamesische Essen trifft wirklich genau unseren Geschmack. Mmmmh, da müssen wir wohl bald mal wieder hin, Du hast mir richtig Appetit gemacht.


Vegetarische Sommerrollen gefüllt mit Tofu, Gemüse, Salat und Kräutern / Gegrillter Tofu-Spieß in La-Lot-Blättern mit Zitronengras und Sesamkernen, serviert mit Salat, Kräutern, Reisnudeln und Nuoc-Mam-Sauce / Gebratenes Gemüse mit Tofu und Erdnüssen / Gedämpftes Schichtkonfekt aus Mungbohnen, Tapiocamehl, La-Dua und Kokosmilch und Sesambällchen gefüllt mit Mungbohnen und frischen Kokosraspeln

Ich habe außerdem richtig Lust bekommen, auch mal wieder in Urlaub zu düsen. New York ist schließlich schon ein halbes Jahr her und ich muss noch ein paar Monate warten, bis wir endlich nach England fahren. Bis dahin tröste ich mich mit ausländischem Essen, zehre von Urlaubserinnerungen, lese Reiseberichte von anderen wie diesen äußerst gelungenen von Katrin und bereite mich auf kommende Abenteuer vor.



Außerdem liebe ich Filme und Serien und backe gerne Cupcakes - aus dieser Rubrik folgt die nächsten Tage ein neues Rezept - verraten werde ich noch nichts. Aber vielleicht errät es ja jemand? Ich interpretiere backtechnisch einen echten Filmklassiker. Hier einige Zitate, mal sehen ob Ihr drauf kommt:

"You're entering a world of pain!"
"Fuck it, let's go bowling."
"I just want my rug back."

Kommentare:

  1. Liebe Linda, vielen Dank für die netten Worte und die Möglichkeit, einen Gastbeitrag bei dir zu veröffentlichen. Und wie es aussieht lernen wir und ja schon ganz bald persönlich kennen :-)

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  2. Ich hätte auch erwartet, dass das essen da lecker ist, schließlich ist das vegane essen in vietnamesischen restaurants toll. :)

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  3. Cooler Bericht. :) Bin ebenfalls vegan unterwegs. Ich fliege Mitte April nach Vietnam und freue mich auf die vielen leckeren, veganen Mahlzeiten. Danke für die vielen Adressen und Tipps.

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  4. Hi, ich fahre im Dezember auch nach Vietnam. Danke für deine Tips, hatte schon Angst ich werd mich nur von Reis und Obst ernähren ;)

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  5. Was für ein toller authentischer Bericht! Plane demnächst eine Reise nach Vietnam und war bezüglich des Essens erst skeptisch. Danke für die vielen Infos, macht Lust auf das Land!

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