Freitag, 21. Dezember 2012

Vegan Wednesday 19.12.2012 - Kartoffelpuffer wie auf dem Weihnachtsmarkt



Außer in Haßloch und Hannover war ich dieses Jahr noch auf keinem Weihnachtsmarkt, Wir würden ja gerne diese Woche noch nach Mannheim gehen, aber mein Mann ist diese Woche operiert worden und noch nicht so richtig fit. Hoffentlich ändert sich das bis zum Wochenende.

Bis dahin jedenfalls habe ich uns einfach etwas Weihnachtsmarkt-Feeling nach hause geholt und Kartoffelpuffer gemacht. Man nennt sie auch Reibekuchen oder Reiberdatschi. Schon als Kind habe ich die geliebet, natürlich ganz besonders die meiner schlesischen Oma.

Ich kannte lange Zeit Kartoffelpuffer nur mit Ei, aber natürlich ist das (genau wie auch beim Kuchen backen) total unnötig. Alles, was man braucht, sind Kartoffeln, etwas Salz und Pfeffer und Muskat. Wenn man ein bisschen Kartoffelmehl dazu mischt, dann fallen die Puffer auch nicht auseinander.


Dann braucht man natürlich noch eine Menge Öl, damit die Reibekuchen auch schön darin schwimmen. Und das war's dann auch schon. Noch ein Klecks Apfelmus dazu und fertig ist das weihnachtliche, an die Kindheit erinnernde Mittwoch-Abend-Essen.


Kommentare:

  1. Woa. Wie lecker! Was für Fett hast Du denn zum Braten genommen? Oder sollte man eher frittieren sagen?

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  2. Sagen wir mal "ausbacken", sooo viel Fett war es dann ja auch wieder nicht ;) *hüstel*

    Also ich habe Olivenöl verwendet. Viel Spaß beim Nachkochen/Brateb/Frittieren :P

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  3. Ich hoffe, die OP bei deinem Mann ist gut gelaufen. Wart ihr dann noch in Mannheim? Wir haben es hingeschafft, aber ich hatte nach den 3 Kartoffelpuffern dann erstmal mega Bauchweh, weil ich so fettiges Essen einfach nicht mehr gewohnt bin. Den Stand ansich kannte ich schon von ganz früher, mit acht, neun Jahren habe ich so fettiges Essen geliebt, aber jetzt werde ich wohl alt^^ Aber lecker war es schon und ich glaube, wenn ich mich von den umfangreichen Feiertagsmenüs "wieder erholt" habe, dann probiere ich auch mal dein Rezept aus :)

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    1. Vielen lieben Dank, dass Du nachfragst. Ja, es ist alles gut gelaufen, war auch nur ein kleiner Eingriff.

      Wir waren am Sonntag vor Heilig Abend auf dem Weihnachtsmarkt auf den Kapuzinerplanken, aber da war es so überfüllt mit vielen jungen leuten mit Glühwein in der Hand. Ich kam mir vor wie auf einem Weinfest, nur eben im Winter. Hat mir gar nicht gefallen. Viel zu viel Grdängel. Und bei dem Dinnete-Stab gab es leider auch nur ein vegetarisches Dinnete-Dingens, aber kein veganes. Als ich nach etwas ohne Speck, Käse oder Schmand gefragt habe, wurde ich angeschaut wie ein Mondkalb.

      Jetzt weiß ich auch wieder, warum ich eigentlich keine Weihnachtsmärkte mag. Früher hat mir mal eine sog. Freundin vorgeworfen, ich sei unromantisch, weil ich keine Weihnachtsmärkte mag. Dabei hat das in meinen Augen nix mit Romantik zu tun...

      Schade eigentlich, dass es doch so ein Reinfall war. Ich hoffe, Deine Kartoffelpuffer haben wenigstens geschmeckt und die Bauchschmerzen haben sich gelohnt ;)

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    2. Das freut mich sehr zu hören :)

      Ach, das ist ja lustig, an dem Tag waren wir auch und zwar ebenfalls nicht nur auf dem großen Markt, sondern auch auf dem kleineren in den Kapuzinerplanken. Am Dinnetestand bin ich ebenfalls vorbei gelaufen, aber da der Geschmack ja eh nicht sonderlich gelobt wurde und mich die 4 Euro für das kleine bisschen etwas abgeschreckt haben, habe ich gar nicht erst einen Versuch unternommen, nach einem veganisierten Dinnete zu fragen. Aber dass man dich gleich merkwürdig behandelt hat, spricht ja nicht gerade für Flexibilität und guten Service. Irgendwelche asiatischen Nudel- und Reisgerichte hätte es glaube ich auch gegeben, aber da bin ich nur kurz vorbei gelaufen. Und ja, lecker waren die Reibekuchen schon :)

      Die meisten Weihnachtsmärkte mag ich auch nicht so sehr. Ich finde, kleinere, die noch Kunsthandwerk anbieten und die nicht so überlaufen sind, sind relativ schön. Oft sind das auch welche, die nur an einzelnen Tagen im Dezember angeboten werden, also beispielsweise nur am 1. Advent. Aber häufig sind Weihnachtsmärkte ja wahnsinnig überlaufen, vor lauter Gedränge kann man sich nichts anschauen, sondern wird eigentlich nur von links nach rechts geschoben und bunte Plastikkugeln, Polyestermützen und Kunststoffschmuck gibts auch woanders. Aber vielleicht bin ich auch nur so traumatisiert, weil es in Berlin besonders viele Touristenfallen-Weihnachtsmärkte gibt ;)

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