Donnerstag, 6. Dezember 2012

Antigua - Land of Sea and Sun


Wenn ich so aus dem Fenster schaue, zieht es mich eigentlich wieder in die Ferne. Für dieses Jahr  wird das aber nix mehr und so muss ich von Erinnerungen an vergangene Urlaube zehren. Ich hoffe, Ihr könnt auch beim Anschauen der Bilder Eure Seele baumeln lassen und zumindest kurzfristig so dem kalten Deutschland entfliehen.

2 Wochen Karibik, puderzuckerweiße Strände, türkisblaues Wasser und easy going. So sieht es in der Raffaello-Werbung aus und die Fotos im Katalog versprechen genau dieses, einen wahr gewordenen Traum. Doch wie oft sieht es denn im Urlaub wirklich so aus wie im Katalog? Eher nicht so oft. Aber dieses Mal wurden meine Erwartungen noch übertroffen. Antigua ist so schön, dass die Fotos das gar nicht richtig wiedergeben können. *Schmacht*

Ich habe meine Mutter überreden können, zum ersten mal im Leben zu fliegen und mit mir zusammen in der Karibik Urlaub zu machen. Ganze 2 Wochen nur mit meiner Mutter in einer Hütte war zwar eine Herausforderung (Mama, Du weißt, wie ich das meine), aber ich bin sehr froh, dass wir das zusammen gemacht haben. Mädels-Urlaub deluxe.

Also Karibik war klar und das genaue Urlaubsziel hat meine Mutter dann ausgesucht. Ein Kollege hat mir ungefähr zur gleichen Zeit von seinem Urlaub erzählt: eine Karibik-Kreuzfahrt. Er hat mir Fotos von schönen Stränden und bunten Häusern gezeigt und ich ernnere mich noch, dass er gesagt hat, es hätte ihm alles sehr gut gefallen bis auf eine Insel, die wäre etwas unnötig gewesen, weil es dort GAR NIX gab. Nachdem wir im Reisebüro gebucht hatten, habe ich mich nochmal mit ihm unterhalten und er sagte, Antigua sei eben genau diese Insel.

Jetzt muss ich nich dazu sagen, dass meine Mutter für einen perfekten Urlaub mehr als glücklich und zufrieden ist, wenn es einen schönen Strand gibt und die Sonne scheint. Dann ist Extrem-Relaxing angesagt. Ich für meinen Teil kann aber mit meiner empfindlichen Haut nicht lange in der Sonne bleiben und außerdem habe ich immer Hummeln im Hintern und muss andauernd was machen. Aber 14 Tage sind ja wirklich genug Zeit, um sowohl etwas zu unternehmen, als sich auch zu entspannen. Und ich finde, wir haben eine tolle Mischung hinbekommen. Und es hat mir mal wieder gezeigt, dass ich wohl nicht so der Kreuzfahrt-Typ bin, weil man sich da einfach nicht auf sein Urlaubsziel richtig einlassen und es nicht richtig kennenlernen kann. Man sieht immer nur einen kleinen Bruchteil und verpasst das Wesentliche. Aber so oder so ist Antigua wirklich der allerschönste Ort auf der Welt, an dem ich jemals war!!!

Angeblich hat Antigua 365 Strände und somit einen für jeden Tag im Jahr. Tatsächlich wurde bei dieser Rechnung wohl jede kleine Bucht mitgezählt ;) Aber egal ob Antigua nun mit der Quantität der Strände überzeugt, mit der Qualität hat Antigua definitiv die Nase vorne. So tolle Strände und so schönes türkisblaues Wasser habe ich noch nie zuvor gesehen. Geographisch liegt Antigua zwischen dem Nordatlantik und der Karibik, südöstlich von Puerto Rico.

Jetzt fange ich gleich mal an zu schwärmen von dem tollen Hotel, in dem wir gewohnt haben:

COCOS HOTEL
Valley Church
Antigua
West Indies
www.cocoshotel.com


Das Cocos Hotel war einfach perfekt. Ein wunderschöner Strand, supernettes Hotelpersonal, ein Balkon mit Hängematte, tolles Essen.

Zum Hotel gehört der traumhafte Jolly Beach. Am ersten Tag bin ich mit meiner Mutter ca. eine halbe Stunde lang spazieren gegangen, um die Gegend zu erkunden. Das nächste Hotel ist die große Anlage von Jolly Beach Resort & Spa mit anschließendem kleinen Hafen (Jolly Harbour genannt), wo kleine Boote und Yachten anliegen.





Trotz Lichtschutzfaktor 50 habe ich mir einen megaüblen Sonnenbrand geholt. Zum Glück gibt es Dr. Amu, dessen Aloe Vera mir wirklich geholfen hat. Amu ist ein lieber alter Rasta, der eine kleine Hütte am Strand gemietet hat wo er seine Naturmittelchen gegen Moskitos und Sonnenbrand verkauft.

Dr. Amu



Ich war dann erst mal für 2-3 Tage in den Schatten verbannt. Aber auch da habe ich es mir gut gehen lassen. In unseren Bungalow hatte ich meine eigene Hängematte, wo ich den Wellen gelauscht habe, Eidechsen beobachten konnte und einfach mal habe die Seele baumeln lassen, während Mutti sich in der prallen Sonne geaalt hat (die Haut habe ich definitiv nicht von ihr geerbt!).





Sehr Ihr die Eidechse auf der Kokospalme???





Aber wir haben natürlich nicht nur gechillt, sondern haben auch ein paar supertolle Ausflüge gebucht, wie immer über viator. 

Island Safari
Zuerst haben wir eine Rundfahrt über die Insel gemacht, bei denen man ein weinig Flora und Fauna erklärt bekommnt und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu sehen bekommt:


St. John's

Die Hauptstadt St. John's mit St. John's Cathedral

Betty's Hope
Betty's Hope ist eine ehemalige Zuckerrohrplantage an der Ostküste Antiguas, die im Jahr 1650 als erste Plantage ihrer Art auf der Insel angelegt worden ist. Benannt wurde sie nach der Tochter des Gründers. Auf dem Gelände befindet sich eine restaurierte Zuckermühle und ein kleines Museum, das über die Geschichte der Plantage bzw. allgemein über die während des 18. und 19. florierende Zuckerindustrie und die damit zusammenhängende Sklaverei informiert. Außerdem erfährt man Wissenswertes über due Gewinnung und Verarbeitung des Zuckerrohrs.



Nelson's Dockyard
Nelson's Dockyard hat seinen Namen vom berühmten Admiral Nelson, dessen Statue in London auf dem Trafalgar Square steht. Nelson's Dockyard ist ein Teil von English Harbour und galt lange Zeit als sicherster Hafen der Karibik, denn durch die geographische Lage an der Südküste Antiguas und die vorgelagerten Inseln ist die Bucht vor Hurrikanes recht sicher. Im 18. und 19. Jahrhundert galt der Hafen als wichtigster Marinestützpunkt der Antillen. Heute ist der karibische Naturhafen eine der größten Sehenswürdigkeiten auf der Insel. Die ehemalige britische Flottenbasis dient heute als Freilichtmuseum, auch Nelson's ehemaliges Wohnhaus kann man besichtigen.








Shirley Heights
Auf einem Hügel oberhalb von English Harbour ist die größte Befestigungsanlage des Landes gelegen. Die im 18. Jahrhundet errichtete Marinebasis Shirley Heights wurde nach dem Gereal Thomas Shirley benannt. Auf dem Gelände befinden sich Überreste von Kasernen, Offiziersunterkünften und Waffenlager, aber ebenso ein Friedhof und ein Krankenhaus. Mittlerweile befindet sich dort das Restaurant "The Lookout". Man hat einen tollen Blick auf's Meer und Englis Harbour.
Besonders sonntags ist der Aussichtspunkt sehr beliebt, um den Sonnenuntergang dort zu beobachten. Bei Gegrilltem, Cocktails und karibischer Musik wird ausgelassen gefeiert.





Fig Tree Drive (Bananenstaudenweg)
Diese 8 km lange Straße führt entlang der Südwestküste durch kleine Fischerdörfer und durch tropischen Dschungel hindurch in Richtung Shirley Heights vorbei an Bananenstauden, Mangobäumen und Kokospalmen.


Long Bay Beach
An der Östküste ist der Long Bay Beach gelegen, ein langer weißer Sandstrand. Wir haben dort einen Stopp von ca. 1 Stunde gemacht. Da ich noch so starken Sonnenbrand hatte, war ich nicht im Wasser. Ich habe es mir im Schatten gemütlich gemacht, etwas Kokoswasser getrunken und eine süße Black Pineapple gesnackt. Die für Antigua typische Frucht heißt so, weil die Schale von außen recht dunkel ist. Außerdem ist sie eher schmal und länglich.

Antigua Black Pineapple



Coconut Water is good for your Daughter ;)


Devil's Bridge
Die Teifelsbrücke ist eine Felsformation an der Ostküste, wo der raue Atlantik sich einen Weg durch das Getsein gewaschen hat. Zur Zeit der Sklaverei haben sich viele Sklaven hier das Leben genommen.







An einem anderen Tag gab es eine weitere Island Safari und Stingray Fantasy. Darauf hatte ich mich am allermeisten gefreut, denn ich liebe Stachelrochen. Sie sind sehr neugierige und verspielte Tiere. Zuerst sind wir mit einem Boot auf's offene Meer rausgefahren bis zu einer Sandbank. Da dort täglich Touristen zu den gleichen Zeiten hinkommen und die Rochen von den Guides gefüttert werden, kommen die Tiere schon von ganz alleine angeschwommen - oder eben spätestens wenn sie die Fischköder riechen (Rochen sind Raubfische und können Blut ähnlich wie Haie schon von Weitem riechen). Bestimmt fühlen sich einige jetzt an den Unfall des Crocodile Hunter erinnert, der vor ein paar Jahren nach einem Stich ins Herz gestorben ist. Aber diese Tiere sind wirklich kein bisschen aggresiv und auch nicht gefährlich.








Seht Ihr die dunklen Schatten um mich rum? Das sind keine Steine, sondern Rochen!



Diese Kreaturen schweben wirklich majestätisch durch das türkisblaue Wasser, ich finde sie wunderschön und total beeindruckend


Sind die denn nicht total schön? Das sie sich gerne im Sand graben, muss man vorsichtig sein, um nicht aus Versehen auf einen drauf zu treten und sich evtl. am Stachel zu verletzen. Man schlurft am besten mit den Füßen am Boden entlang. Sollte es aber doch passieren, ist das Gift nicht lebensgefährlich. Steve Irwin wurde damals allerdings ins Herz getroffen, was dann zu seinem Tod geführt hat.

Total happy auf dem Rückweg und in ein Antigua-Handtuch eingewickelt

Shirley Heights Lookout
Dieser Aussichtspunkt ist so schön, dass er auch gerne genutzt wird, um dort den Sonnenuntergang zu genießen. Und Shirley Heights ist definitiv "the place to be" an Sonntagen, da an diesem Tag eine Steeldrum-Band spielt und man die Sonne bei tollen karibischen Klängen beim Untergehen beobachten kann, während man genüsslich einen Cocktail schlürft.


Leckerer Rum Punch














Creole Cruises
www.creolecruisesantigua.com

Nachdem mein Sonnenbrand sich gebessert hatte, haben wir noch eine Bootstour gemacht mit 2 Schnorchelstops und Mittagessen auf Bird Island mit gegrillten Lobstern. Leider nicht sehr vegan, aber auch ohne das Essen war es ein toller Ausflug. Ich war, bin und bleibe eben eine Wasserratte. Schon als Kind konnten meine Eltern mich nur mit großer Mühe vom Wasser fernhalten. Schwimmen ist auch der einzige Sport, der mir Spaß macht. Ich fühle mich im Wasser einfach wohl.







Große Eidechse auf Bird Island




Babyvogel - auf Bird Island gibt es knapp 170 verschiedene Vogelarten
Eine kleine Insel, das weiße am Ufer ist kein Sand, sondern Muschelschalen


Seht Ihr die ganzen Muschelschalen?



Um die Insel herum ist ein Starfish Garden, überall liegen Seesterne - einfach herrlich zum Schnorcheln!

Und hinterher ein kühles Blondes - leider ist Carib nicht vegan

Fort James
An der Westküste der Insel, nahe der Hauptstadt St. John's befinden sich die Ruinen des zu Beginn des 18. Jahrhunderts erbauten Fort James. Von hier aus bietet sich eine einzigartige Aussicht auf den Hafen und den schönen Strand Fort Bay.






Antigua's Donkey Sanctuary
www.antiguaanimals.com/donkey

Das Donkey Sanctuary gehört zur Antigua & Barbuda Humaine Societey Inc. und ist ein Tierheim für Esel. Die Landwirtschaft hat immer mehr an bedeutung verloren, Zuckerrohr wird nicht mehr dort angebaut. Deshalb streunen viele Esel herrenlos auf der Insel herum, fressen den Bauern ihre Pflanzen weg und laufen vor Autos. Dies schadet Mensch und Tier. Deshalb nimmt sich die Humaine Society diesen Tieren an, sie werden kastriert und medizinisch versorgt. Dann können sie ihren Ruhestand auf dem riesigen Gelände verbringen. Für diesen Ausflug haben wir sogar für 70 USD ein Taxi genommen, aber ich wollte da unbedingt hin.

Man bekommt als Besucher nur einige der Esel zu Gesicht, die "Vorzeige-Esel", die nicht beißen ;) Für diese kann man auch eine symbolische Patenschaft übernehmen, das Geld kommt natürlich der gesamten Organisation zugute. Wirklich eine tolle Einrichtung und ich hätte noch viel länger mit den Eseln rumknuddeln können! Man kann so eine Esel-Patenschaft übrigens auch online abschließen (www.antiguaanimals.com/donkey).








Mein Paten-Esel Danny Boy




Cocos Hotel und Jolly Beach
Hier noch ein paar weitere Eindrücke von der wunderschönen Hotelanlage und dem traumhaften Strand.







Unser Balkon mit Meerblick

Diese frechen Vögel sind oft zu uns in den Bungalow geflogen und haben unseren Zucker geklaut (Wir hatten einen Wasserkocher und Tee und Zucker auf dem Zimmer) - das war echt zu witzig!
 













Der Wellness-Bereich
Jeder Gast bekam eine halbstündige Massage - kostenlos!
Wer braucht da den Pool, wenn er DIESEN Strand vor der Haustür hat???
Unsere Strandbar

So lässt sich's aushalten ;)



















Ein Baumfrosch, tagsüber hat man die Eidechsen beobachtet und nachts hat man den Baumfröschen gelauscht. Megalaut die Biester!
Ein bisschen Farbe habe ich dann doch noch bekommen (und Sommersprossen) - auch wenn's auf dem Bild einfach nur rot aussieht

Hütten am Strand, wo man Souvenirs kaufen kann - die Händlerinnen sind total freundlich und überhaupt nicht aufdringlich im Gegensatz zu Jamaika


Andauernd sieht man am Strand die Katamarane von Wadadli Cats.





Antigua Links
www.antigua-barbuda.de
www.wikipedia.org/wiki/Antigua_und_Barbuda
www.karibik-abc.de/laender-inseln-regionen/Antigua_und_Barbuda

Veganes Essen (und Trinken) auf Antigua

Vor allem gibt es viel frisches Obst zum Frühstück und jeden Tag einen anderen Juice of the Day. Außerdem gab es jeden Tag ein Special wie French Toast, Rührei o.ä. Aber man konnte auch einfach nur Toast mit Marmelade essen und wie gesagt frisches Obst. Das mit den tropischen Früchten habe ich wirklich ausgereizt und das Angebot jeden Tag genutzt.

Mittags gab es eine kleine Karte mit ein paar warmen Gerichten und dann noch ein zusätzliches Special.

Und auch abends war nix mit All you can eat-Buffet, sondern man hat á la carte aus einer kleinen Auswahl bestellt. Es gab immer 3 Hauptgerichte zur Auswahl, meist ein Fleischgericht, Fisch und ein vegetarisches Gericht. ich bin mir sicher, dass man auch ohne Probleme etwas Veganes wie Reis oder Nudeln mit Gemüse, etwas in Kokosmilch gekochtes o.ä. hätte bekommen können. Und man war immer sehr bemüht, alle Gäse glücklich zu machen. Da das Hotel nur eine überschaubare Anzahl Bungalows hat, ist es dort nicht so schwierig Extra"würste" zuzubereiten wie in einem großen Hotelkomplex.


Cocktailbar mit täglich wechselndem Cocktail of the Day und Cocktail of the Night :P

 



Die Frühstückskarte
Meine Mutter und ich beim Frühstück






Die Mittagskarte

Spaghetti Napoli (natürlich ohne Parmesan und nicht wie auf dem Bild da)

Leckere Cocktails gab es natürlich auch

Champagner mit Meerblick

Restaurantleiter Carl

Ein Teil der tollen Restaurant-Crew

Der beste Rum, den ich je getrunken habe! (auch bei ebay erhätlich)

Das Essen auf einem der Ausflüge: Reis mit Bohnen, Salat und gedämpftes Gemüse - und natürlich lecker Rum Punch
Die beiden Racker haben zum Inventar gehört - sehr zum Missfallen der Hotelleiterin
Natürlich war es nicht erwünscht, dass Gäste die Tiere füttern, aber wie soll man da denn bitte hart bleiben???

Außerdem sind beide genauso gemustert wie unser Kater Kasimir, da geht einem einfach das Herz auf
Die Angestellten waren immer gut drauf, haben gesungen und getanzt und waren megafreundlich. Immer ein Lächeln auf den Lippen, man hatte wirklich den Eindruck, dass manchmal was speziell für uns gemacht wurde wie z.B. ein Spezial-Cocktail usw. Es war einfach ein traumhafter Aufenthalt.

Gewohntes Bild: Kater Kasimir im Koffer ;)

Wadadli Beer

Wadadli ist der ursprüngliche Name der Insel, wie die Arawak-Indianer sie genannt haben, bevor Christopher Columbus ihr den Namen Antigua gab. Und so heißt auch die örtliche Biermarke. Das spritzige Bier wird nach deutschem Rezept gebraut und von daher gehe ich davon aus, dass es vegan ist. Im Gegensatz zu anderen karibischen Bieren, die etwas süßlich schmecken, ist das Wadadli sehr herb und schmeckt fast wie ein deutsches Pils.






Antigua Rezepte

Painkiller

Zutaten:
1 Prise Muskat
3 cl Cream of Coconut
3 cl Orangensaft
6 cl brauner Rum
12 cl Ananassaft 
Eiswürfel

Die Zutaten (außer der Prise Muskat) inklusive Eis im Shaker schütteln und in ein mit drei großen Eiswürfeln gefülltes Longdrinkglas abseihen.Dann unbedingt noch etwas Muskatnuss über den Cocktail reiben.

Der Geschmack dieses leckeren Cocktails bringt sofort Erinnerungen an traumhafte Nächte in der Karibik zurück.


Caribbean Blue

Zutaten:
2 cl Antigua Rum
2 cl Apricot Brandy
2 clBlue Curacao 
12 cl Ananassaft

Zutaten vermischen und auf Eis genießen.
 
  
Karibischer Tofu mit Kokospanade, Kürbisreis und Papaya-Soße



Zutaten für 2 Personen: 
- 400g Tofu Natur (z.B. von Taifun)
- Herbaria „Schätze der Karibik“ Scampi- und Fischgewürz
- Kokosraspel (sollten auf jeden Fall Bio sein!)
- Ca. 300 g Hokkaido-Kürbis
- Reismischung mit Wildreis (z.B. von Rapunzel), ca. 200 g
- 1 kleine Zwiebel
- 1/2 rote Chilischote
- 1 Knoblauchzehe
- ½ Dose Kokosmilch
- 1 Papaya
- Karibischer Rum




Zubereitung:
Tofublock der Länge nach halbieren, so dass zwei schöne dicke Tofu“filets“ entstehen, diese dann mit „Schätze der Karibik“-Gewürz bestäuben. Für die Panade in einem tiefen Teller Mehl, Gewürzmischung und Wasser mischen bis die Flüssigkeit eine leicht cremige Konsistenz hat. In einem zweiten Teller die Kokosraspel verteilen. Nun die Filets einzeln in die Flüssigkeit tauchen, dann in Kokosraspeln wenden. Am besten in einer Grillpfanne in reichlich Olivenöl ca. 3-5 Minuten von jeder Seite anbraten (nicht zu heiß, sonst brennen die Kokosraspel zu schnell an!). 

Den Kürbis würfeln und mit klein gehackter Zwiebel, gepresstem Knoblauch und gehackter Chili andünsten (z.B. in Kokosfett). Dann die Reismischung hinzugeben und alles zusammen in etwas Gemüsebrühe köcheln lassen. Gegen Ende die Kokosmilch hinzugeben, würzen und abschmecken (ich persönlich stehe total auf das Kürbiskönig-Gewürz von Herbaria). Wenn der Reis gar ist, ist die Beilage fertig.

Für die Soße einfach das Fleisch der Papaya pürieren und in eine kleine Pfanne füllen. Auf kleiner Hitze köcheln lassen, etwas Rum (2-3 EL) hinzugeben, mit Salz und ein bisschen Chilisoße würzen, evtl. zum Andicken etwas Speisestärke unterrühren.

Den Reis und den Tofu auf einem Teller anrichten, zum Schluss die Papaya-Soße darüber geben.


Veggie Fischfilet von Vantastic Foods gebruzzelt mit Kartoffel-Knoblauch-Pü und Tomaten-Wassermelonen-Salsa


Zutaten:
- 1 Packung Vantatsic Foods Veggie Fischfilet
- ein paar Tomaten und Wassermelone
- 1 kleine Zwiebel
- Basilikum
- Olivenöl


Zubereitung:
Das Veggie Fischfilet mit etwas Zitronensaft, einer gepressten Knoblauchzehe und Olivenöl für ca. 1 Stunde (oder über Nacht) einlegen. Dann mit Schätze der Karibik würzen und in Olivenöl anbraten.

Für die Salsa ein paar Tomaten, etwas Fleisch einer Wassermelone und eine kleine Zwiebel würfeln. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, Olivenöl hinzufügen und mit gehacktem Basilikum verfeinern.

Kartoffelpüree aus Kartoffeln, etwas Margarine und Mandelmilch zubereiten. Mit Salz und Knoblauch würzen.


Mandel-Sesam-Tofu mit Mandelkruste auf Mangoldgemüse mit Salzkartoffeln und
Mango-Chutney

Zutaten:
- Mandel-Sesam-Tofu von Taifun
- Mandelblättchen (z.B. von Rapunzel)
- Mangold
- Knoblauch

Für das Mango-Chutney:
- 375g reifes Mangofleisch
- 30g Zucker
- 1 EL Agavensirup
- 1 TL Zimt
- 2 EL Apfelessig
- 1 TL Slaz
- 80 ml Apfesaft
- 1 Prise Cayenne-Pfeffer
- 1 Prise Kurkuma
- 1 El Curry
- 2 TL Ingwerpulver
- 1 Glas Weißwein
- 2 TL Agar Agar

Zubereitung:
Den Tofu in etwas Mehlpampe (siehe Rezept für Tofu mit Kokospanade) wenden und danach in den Mandelblättchen. In Olivenöl anbraten. In weiner weitern Pfanne klein geschnittenen Mangold andünsten und mit Slaz, Pfeffer, Muskatnuss und Knoblauch würzen.


Für das Chutney:
Mango schälen und mit Apfelsaft und Zucker aufkochen und leicht köcheln lassen, dann nach und nach die restlichen zutaten hinzufügen. Marmeladengläser mit kochendem Wasser desinfizieren. Dann das Chutney einfüllen, Deckel verschließen und die Gläser auf den Kopf stellen. Nach ca. 20 Minuten wieder umdrehen. Nach 1 Tag schmeckt das Chutney am besten und es hat die richtige Konsistenz.

Salzkartoffeln dazu servieren.


Veggie Scampis mit Olivenöl und Kräutern, dazu Knoblauch-Chili-Mayo

Zutaten:
- Vantastic Foods VEGGIE SCAMPIS
- Olivenöl
- Vegane Mayo
- Zitronensaft
- Knoblauch
- gemischte Kräuter (frisch oder TK)
- Chilipulver 

Lt. Packungsbeilage Scampis kurz vorgaren, anschließend mit Zitronensaft und ein paar gemischten Kräutern marinieren und mit Olivenöl anbraten.

Die Mayonnaise mit Knoblauch, Zitronensaft, Salz und Chili abschmecken und dazu servieren. 

Karibischer Früchte-Rum-Schokokuchen

Zutaten:
- 2 Orangen
- 150g Zucker
- 3 Bananen 
- 175g Margarine
-  250g Trockenfrüchte (z.B. Feigen, Datteln, Rosinen usw.)
- 125g gehackte Haselnüsse
- 320g Mehl
- 4 TL Backpulver
- 2 TL Natron
- 1 EL Rum
- 1 EL Orangensaft
- 3 EL Kakao

Zubereitung:
Die Orangen so schälen, dass die weiße Haut vollständig entfernt wird. Orangen in ca. 7 mm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben dann auf den Boden einer Springform legen, mit Rum beträufeln und mit etwas Zucker bestreuen.

Margarine, Zucker und Bananen verrühren. Trockenfrüchte hacken und mit allen weiteren Zutaten hinzugeben. Sollte der Teig zu zäh sein, ruhig noch etwas Flüssigkeit hinzugeben. dann den Teig in der Springform auf den Orangescheiben verteilen.

Bei 180°C ca. 1 Stunde backen. Auskühlen lassen und dann stürzen.
 




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